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Die Message von Elie Wiesel, Dichter, Professor, Nobelpreisträger und Überlebender von Auschwitz, lautet:

« Meine Botschaft ist sehr bescheiden und demütig. Sie richtet sich gegen Gleichgültigkeit. Die Quelle des Bösen und der Bedrohung ist Gleichgültigkeit. Ich meinte immer, dass der Gegensatz von Liebe nicht Hass sei, sondern Gleichgültigkeit. Das Gegenteil von Kunst ist nicht Hässlichkeit, sondern Gleichgültigkeit. Das Gegenteil von Leben ist nicht Tod, sondern Gleichgültigkeit gegenüber Leben und Tod. Das Gegenteil von Frieden ist nicht Krieg, sondern Gleichgültigkeit für Frieden und Krieg. Das Gegenteil von Kultur, Schönheit, Grosszügigkeit ist Gleichgültigkeit. Sie ist der Feind. Der Kontext ist Erinnerung. Solange wir uns erinnern, gibt es eine Chance. Wenn wir vergessen, wird alles vergessen sein, woran wir uns erinnern, und wir werden vergessen werden... »

(aus: "Im Zeichen des Feuers - Elie Wiesel")

Text: Andreas Schumacher   » Kommentare

DVD-Tipp: "Die Leiser-DVD-Box"
Bittere Notwendigkeit gegen das Vergessen

Diese Message von Elie Wiesel, Überlebender von Auschwitz, steht über dem dokumentarischen Werk von Erwin Leiser. Sechs seiner Filme sind seit 2006 in einer DVD-Box erhältlich.

Erwin Leiser, Publizist, Journalist und Dokumentarfilmer, wurde 1923 in Berlin geboren. Nach der Pogromnacht, der so genannten "Reichskristallnacht", vom 9. auf den 10. November 1938 flüchtete Leiser als 15-Jähriger vor der Verhaftung und Deportation durch die Nazis nach Schweden.
Die bittere Erfahrung seines Lebens, die systematische Vernichtung und fast vollständige Ausrottung seines Volkes in Europa, hat Leiser in mehreren Filmen seines rund vierzig Titel zählenden Œuvres aufzuarbeiten versucht. Sein längst zum Klassiker gewordener, erster Kompilationsfilm "Den Blodiga tiden" (S/[BRD], 1959/1960) ist in mehreren DVD-Ausgaben erhältlich. In Deutschland trug der Film den Titel von Hitlers "wahnhafter Schmähschrift, der Nazi-'Bibel'": "Mein Kampf" (so Peter W. Jansen in der "Basler Zeitung" Nr. 113, 17. Mai 1993).

Die Leiser-DVD-Box
Im Jahr 2006 bei absolut MEDIEN GmbH, Berlin, erschienen ist eine DVD-Box mit dem Titel "Die Filme des Erwin Leiser. 6 Filme, 3 DVD": "Im Zeichen des Feuers - Elie Wiesel" (CH/BRD, 1986), "Die Feuerprobe - Novemberpogrom 1938" (Regie-Mitarbeit: Vera Leiser. BRD/CH, 1988), "Pimpf war jeder" (Regie-Mitarbeit: Vera Leiser. D/[CH], 1992/1993) und Leisers letzter Film "Zehn Brüder sind wir gewesen" (Regie-Mitarbeit: Vera Leiser. D/CH/S, 1995) befassen sich mit der Shoa, dem Holocaust; "Hitlers Sonderauftrag Linz" (BRD/[CH], 1987) und "1937 - Kunst und Macht" (D/[CH], 1992) mit dem Kunstraub der Nazis.

Erhältlich bei: CeDe.ch


Der Weg nach Auschwitz
Schritt für Schritt, in chronologischer Reihenfolge beschreibt Leiser in "Die Feuerprobe", wie die Nazis den Genozid an den Juden durchführten. Nichts war Zufall, sondern von Anfang an geplant, mit dem Ziel, das gesamte jüdische Volk Europas auszurotten: Bücherverbrennung - brennende Synagogen - verbrannte Menschen in den Vernichtungslagern.
Reinhard Heydrich, SS-Obergruppenführer und General der Polizei, Leiter des Reichssicherheitshauptamts und Stellvertretender Reichsprotektor von Böhmen und Mähren, der "Organisator des Holocaust", plante ab 1941 im Auftrag Hitlers die "Endlösung der Judenfrage", also die Ermordung von 11 Millionen Juden. An der Wannseekonferenz vom 20. Januar 1942 in Berlin kamen hochrangige Nazis zusammen, um unter Vorsitz und Leitung von Heydrich die Deportation der gesamten jüdischen Bevölkerung Europas zur Vernichtung in den Osten zu organisieren und zu koordinieren. Geplant war die "Endlösung" nicht nur in den von den Deutschen besetzten Ländern, sondern auch in unbesetzten und neutralen Staaten wie der Schweiz. Dies belegt das "Protokoll der Wannsee-Konferenz". Alleine in der Schweiz hätten 18 000 Menschen getötet werden sollen.

"Zehn Brüder sind wir gewesen" erhielt den Titel nach einem Klezmerlied, das mit dem schrecklichen Refrain ausklingt: "yidl mitn fidl, arye mitn baz (deutsch: Jidl [= erster Klezmer] mit der Fiedel, Arie [= zweiter Klezmer] mit dem Bass), singn wir mal ein lidl, müssen wir ins gas." Hier zeigt Leiser, dass der "Weg nach Auschwitz", so auch der Untertitel auf der DVD-Hülle, schon in den frühen 1920er-Jahren begann: "Er (Hitler) hatte bereits in seinem Buch "Mein Kampf" (1924) erklärt, dass im 1. Weltkrieg 'die Vergasung von 12 000 oder mehr Juden zur rechten Zeit vielleicht einer Million wertvoller Deutscher das Leben gerettet' hätte" (Erwin Leiser zu seinem Film "Zehn Brüder sind wir gewesen").

"Die Quelle des Bösen ist Gleichgültigkeit"
Gefilmtes Grauen sind die Aufnahmen aus den Ghettos, die von den Nazis zu Propagandazwecken gedreht worden sind. Die erschreckenden Bilder abgemergelter Körper der Menschen in den KZs, die für I.G. Farben und die Rüstungsindustrie des "3. Reichs" Sklavenarbeit verrichten mussten. Konnte das "Reich" sie nicht mehr gebrauchen, erledigte die SS ihr blutiges Handwerk, quälte und mordete. Menschen, die von Deutschlands selbst ernannten "Herrenmenschen" zu "Untermenschen" degradiert und zu "unwertem Leben" erklärt worden sind. Schliesslich die Leichenberge der Vergasten, welche die Alliierten bei der Befreiung der KZs 1945 filmten. 1959/1960 hat Leiser dieses Filmmaterial schon einmal, als erster Filmemacher überhaupt, in "Den Blodiga tiden" eingesetzt.

Abstossend sind die Berichte über die Täter, ihre kalte Gelassenheit, ihre Gleichgültigkeit: "Die Quelle des Bösen [...] ist Gleichgültigkeit" (siehe Zitat von Elie Wiesel). Mit dem lakonischen Satz "Von dir wird das Reich keinen Nutzen mehr haben" entschied der Lagerarzt Dr. med. H. Fischer an der Rampe von Auschwitz-Birkenau über Leben und Tod. Er war der Typ des fleissigen, biederen Beamten, des willigen Befehlsvollstreckers. Nach dem Krieg richtete er eine Privatpraxis ein, wurde dann von den Alliierten verhaftet und musste sich vor einem polnischen Gericht verantworten. "Wie traten Sie Ihren Kindern gegenüber, wenn Sie abends nach Hause kamen, nachdem Sie tagsüber an der Rampe hunderte Menschen, darunter blühende Kinder, ins Gas geschickt hatten?", fragte man ihn beim Prozess. Fischer, durch diese Frage sichtlich überfordert, antwortete: "Ich habe meine Uniform ausgezogen und mich mit meinen Kindern befasst. War froh, sie bei mir zu haben."
Diese schreckliche Bürgerlichkeit erinnert an Theodor Kotullas bedrückenden Spielfilm "Aus einem deutschen Leben" (BRD, 1976/1977). Götz George spielt darin die Hauptrolle, den Franz Lang alias Rudolf Höss, Kommandant des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Georges KZ-Kommandant (Lang/Höss) ist kein Killer, sondern ein emotionsloser und gefühlskalter Kleinbürger, ein opportunistischer und autoritätsgläubiger Karrierist. Er ist sozusagen ein "deutscher Untertan", der ohne Empfindung, ohne Verantwortung und persönliches Gewissen Befehle ausführt. 1946 fragt ihn ein Lieutenant Colonel der U.S. Army: "Sind Sie immer noch so überzeugt, dass es nötig war, die Juden auszurotten?" Lang antwortet: "Was ich glaube, ist doch völlig unwesentlich! Meine Pflicht ist es, zu gehorchen!"
Die Vergasung als "patriotische Pflicht" und darüber hinaus die genaue Buchführung: ermordete Menschen als Zahlen. 11 Millionen Juden wollte Heydrich ausrotten lassen, gegen 6,3 Millionen hat dieses Terrorregime auf dem Gewissen.

Der Regisseur

Erwin Leiser, geboren am 16. Mai 1923 in Berlin als Kind jüdischer Eltern, emigrierte 1938 nach Schweden. Dort besuchte er die Schulen und studierte.
Nach dem 2. Weltkrieg, von 1950 bis 1958 war er Feuilletonredaktor des schwedischen Regierungsorgangs "Morgon Tidningen". Neben seiner journalistischen Tätigkeit war Leiser einer der ersten Förderer und Übersetzer der Literatur-Nobelpreisträgerin Nelly Sachs und übersetzte Bertolt Brecht, Friedrich Dürrenmatt und Max Frisch ins Schwedische. Nach 1958 war er als freier Journalist für Zeitungen, Radio und Fernsehen tätig.

Leisers erster Film "Den Blodiga tiden" ("Mein Kampf") (S/[BRD], 1959/1960), eine Montage aus Dokumenten über das von den Nazis so genannte "Dritte Reich", brachte ihm internationale Anerkennung und wurde in über hundert Ländern gezeigt. Auch später blieb die Auseinandersetzung mit dem Faschismus, speziell mit dessen deutscher Variante, dem Nationalsozialismus und der Aufarbeitung seiner Verbrechen, das prägende Thema von Leisers filmischer und publizistischer Arbeit.
Für Lazar Wechslers Praesens-Film AG in Zürich drehte er 1961 den Film zum Adolf-Eichmann-Prozess in Israel: "Eichmann und das Dritte Reich" (CH/BRD, 1961). Der Film entstand als Co-Produktion mit Artur "Atze" Brauners CCC-Filmkunst GmbH in Berlin.
1962 zog Leiser von Stockholm nach Zürich, wo er bis zu seinem Lebensende wohnte und arbeitete. 1962/1963 realisierte Leiser in Zürich zusammen mit dem Produzenten Hans Deutsch den Dokumentarfilm "Wähle das Leben" über die atomare Bedrohung. 1965 begannen ebenfalls in Zürich die Dreharbeiten zum Spielfilm "Transit" nach Motiven aus zwei Romanen von Max Frisch. Doch diese standen unter keinem guten Stern: Die Uneinigkeiten mit dem am Set dauernd intervenierenden Frisch führten Leiser an den Rand eines Nervenzusammenbruchs, weshalb er aufgeben musste. Auch der Nachfolgeregisseur Bernhard Wicki wurde krank und konnte den Film nicht beenden.
Nach dieser unangenehmen Erfahrung mit dem Spielfilm wandte sich Leiser bis 1995 wieder dem Dokumentarfilm zu. Einige Filme zum Nationalsozialismus drehte Leiser zusammen mit seiner schwedischen Frau Vera.
Neben der filmischen Aufarbeitung der NS-Zeit entstanden auch einige Künstlerporträts.

Am 22. August 1996 starb Erwin, 1999 Vera Leiser in Zürich.

Die verschweigende Generation
In "Pimpf war jeder", der auf der DVD-Hülle den treffenden Untertitel "Die verschweigende Generation" trägt, interviewt Leiser seine ehemaligen Schulkameraden am Berliner Gymnasium Zum Grauen Kloster. Seine Klassenkameraden können oder wollen sich nur sehr vage an die "Kristallnacht" und schon gar nicht an die KZs erinnern.
Sich nicht erinnern zu können oder zu wollen, hatte und hat nach 1945 in Deutschland Tradition. Prominentes Beispiel aus dem Jahr 2006: der Schriftsteller Günter Grass, der sich sechzig Jahre lang selbst als "moralisches Gewissen der (deutschen) Nation" aufgespielt hat, sich aber gleichzeitig nicht mehr daran erinnern konnte, Mitglied der Waffen-SS gewesen zu sein... "Wir haben es nicht gewusst", war die Kernaussage von Millionen Deutschen. Sie hatten allesamt 1933 Hitler und seinem Staat zugejubelt und forderten noch 1944 den "totalen Krieg", der dann im totalen Zusammenbruch endete. 1945 aber wollten sie allesamt nichts vom Antisemitismus der NS-Propaganda, den Schikanen, der Entrechtung, der Zwangsenteignung, der Deportation, der Ghettoisierung und schliesslich dem industriell durchgeführten Massenmord an den Juden, an politisch Andersdenkenden und Unerwünschten mitbekommen oder gewusst haben.
Die "positiven" Erinnerungen ans "3. Reich" überwiegen. "Es war eine schöne Zeit", meint einer, und ein anderer sagt, wenn er sich durch den Spielmannszug des Jungvolks und dann durch die Hitler-Jugend durchgetrommelt habe, sei "das [...] eine gänzlich unpolitische Tätigkeit" gewesen, "denn wir spielten auch Märsche aus der Zeit, wo es Adolf Hitler noch nicht gegeben hat".

"Nur Täter leisten es sich, zu vergessen"
Die DVD-Ausgabe dieser sechs Filme kommt in schlichter Form und Leiser gerecht dokumentarisch daher: alte Fotos zusammenmontiert zu Collagen in blau-grau-braunen Duplexbildern auf dem Schuber und den DVD-Covers - keine Hitlerbilder und nur dezent eingesetzte NS-Symbole, keine "NS-Ästhetik". Man will aufklären, nicht provozieren. Das Bonusmaterial enthält Texte von Erwin Leiser oder von anderen Zeitzeugen, kein zusätzliches Filmmaterial. Schade, dass die Bild- und Tonqualität nicht vollumfänglich überzeugen kann. Das Ausgangsmaterial bei einigen Filmen war Video und so haben sich auch Störstreifen der Bänder auf die DVDs übertragen. Einzelne Wochenschauaufnahmen sind in perfekter Qualität vorhanden. Im Gegensatz dazu ist "Die Feuerprobe" nicht digital restauriert worden und bei "1937 - Kunst und Macht" bleibt der Ton zwischendurch hängen.

Die DVD-Box von absolut MEDIEN ist nicht nur lobenswert im Sinne der Erhaltung und Verbreitung von Leisers Werk, sondern bittere Notwendigkeit gegen das Vergessen: Sie soll und wird dazu beitragen, "dass die Erinnerung an die Massenmorde des NS-Staates nicht erlischt" (Einleitungskommentar zu "Zehn Brüder sind wir gewesen"). "Nur Täter leisten es sich, zu vergessen", sagt Erwin Leiser im Einleitungskommentar zu "Die Feuerprobe". Dieser Satz hat gerade in den vergangenen Monaten mit der unsäglichen und fragwürdigen Rehabilitierung des Holocaustleugners Richard Williamson und der St. Pius-Brüderschaft durch Papst Benedikt XVI wieder traurige Aktualität und Wahrheit erhalten.

 

QUELLEN


Autobiographie:

Leiser, Erwin: "Gott hat kein Kleingeld - Erinnerungen", Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 1993, 288 Seiten, ISBN 3-462-02248-2


Nachschlagewerke:

Aeppli, Felix: "Der Schweizer Film 1929-1964. Die Schweiz als Ritual", Band 2: Materialien, Limmat Verlag Genossenschaft, Zürich 1981,
ISBN 3-85791-034-8, Seiten 403, 412
www.aeppli.ch/film.html

Dumont, Hervé: "Geschichte des Schweizer Films. Spielfilme 1896-1965 / L'histoire du cinéma suisse. Films de fictions 1896-1965", Verlag Schweizer Filmarchiv / Cinémathèque suisse und Hervé Dumont, Lausanne 1987,
ISBN 2-88267-001-X (deutsche Ausgabe), Seiten 458, 533, 566-567
www.cinematheque.ch/D/d_accueil.htm


Artikel:

Jansen, Peter W.: "Gestern wurde Erwin Leiser 70: Augenöffner, Aufklärer", "Basler Zeitung" Nr. 113, Montag, 17. Mai 1993, "Feuilleton", Seite 36

Jansen, Peter W.: "Zum Tod des Dokumentarfilmers Erwin Leiser - Aufklärer und Bewahrer", "Basler Zeitung" Nr. 197, Samstag, 24. August 1996, "Feuilleton", Seite 43

Schumacher, Andreas: "Leiser konnte gar nicht anders", Leserbrief zum Artikel "Zum Tod des Dokumentarfilmers Erwin Leiser – Aufklärer und Bewahrer" von Peter W. Jansen, "Basler Zeitung" Nr. 207,
Donnerstag, 5. September 1996, "Forum", Seite 53


Filme:

"Aus einem deutschen Leben", Regie: Theodor Kotulla (BRD, 1976/1977)
DVD: www.cede.ch

"Den Blodiga tiden" ( "Mein Kampf ") von Erwin Leiser (S/[BRD], 1959/1960)
DVD "Mein Kampf" (deutsche Fassung): www.cede.ch


Internet:

www.ccc-film.de

www.filmportal.de
(Achtung: Fehler in den Jahreszahlen!)

www.munzinger.de

www.praesens.com

www.de.wikipedia.org/wiki/Artur_Brauner

www.de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Leiser
(Achtung: Fehler in den Jahreszahlen!)

www.de.wikipedia.org/wiki/Lazar_Wechsler

DETAILS ZUR DVD-BOX


"Die Filme des Erwin Leiser.
6 Filme, 3 DVD. Dokumente 064-066"

Filme:
- "Pimpf war jeder"
- "Im Zeichen des Feuers"
- "Zehn Brüder sind wir gewesen"
- "Die Feuerprobe"
- "1937 - Kunst und Macht"
-"Hitlers Sonderauftrag Linz"

BRD/D / CH / S, 1986-1995

Regie:
Erwin Leiser

Regie-Mitarbeit an einzelnen Filmen:
Vera Leiser

Best. Nr.: 63; ISBN: 978-3-89848-063-5, EAN: 4-021308-880633; Region 5; PAL; codefree; Bildformat: 4:3; Bild: Farbe + s/w; Sound: Mono; Sprache: Deutsch, keine Untertitel; Länge: 6 h, 35 min; Extras: Textmaterial von Erwin Leiser und Zeitzeugen

Vertrieb: absolut MEDIEN

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