Kino November 2002

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Harry Potter

Aktuell
Blood Work

Soundtracks
Peter Pan - Return to Neverland

DVD & Video
Vanilla Sky
Sexy Beast
Heaven - 1. Meinung
Heaven - 2. Meinung

John Q.
Riding in Cars whit Boys
Royal Tenenbaums
Der Stellvertreter
Swing

 

 

 

Neu

Fantasy-Abenteur | "Harry Potter and the Chamber of Secrets" von Chris Columbus | mit Daniel Radcliffe
Vollgas ins Abenteuer

Wurde im ersten Potter-Film noch viel Zeit für Einführung und Erklärung verwendet, so steigt Columbus in "Chamber of Secrets" von der ersten Minute an in die Handlung ein. Es ist ihm damit gelungen, J.K. Rowlings zweites, handlungsbetonteres Buch um den berühmten Zauberschüler in einen amüsanten Actionfilm zu übersetzen, der einige Fallstricke des ersten Films erfolgreich vermeidet.

Von oswald.itenplebs.ch. Von weit oben gleitet die Kamera langsam durch die Wolken hinab in eine Einfamilienhäuschenwüste englischer Prägung, direkt in ein Zimmer im oberen Stock des stolzen Heimes der Familie Dursley am "Privet Drive". Dort sehnt sich der bei der Familie seines Onkels lebende Harry (Daniel Radcliffe) mehr denn je nach seinen Freunden und seinem wahren Zuhause, der Schule Hogwarts. Doch erst einmal sieht es schlecht aus für den einsamen Zauberlehrling. Denn just als Harrys Onkel Vernon (Richard Griffiths) ein entscheidendes Geschäft abschliessen will, platzt der glubschäugige "Dobby" in die angespannte häusliche Atmosphäre. Er will mit allen Mitteln verhindern, dass Harry Potter zurück nach Hogwarts geht. Nach einem verpassten Zuganschluss versuchen Harry und sein bester Freund Ron (Rupert Grint) mit dem fliegenden Ford Anglia von Rons Vater zur Schule zu fliegen, wofür sie fast von derselben verwiesen werden. Schon bald wird klar, dass aber noch viel grössere Gefahren lauern, denn die legendäre Kammer des Schreckens soll geöffnet worden sein.

Wiederum ist der Aufmarsch an grossartigen englischen Schauspielern kaum zu überbieten, wobei die Garde um Maggie Smith (Minerva McGonagall) und Alan Rickman (Severus Snape) diesmal von Kenneth Branagh in der Rolle des narzisstischen Gilderoy "magical me" Lockhart unterstützt wird. Man kann sich schlecht eine bessere Besetzung für den neuen Lehrer für "Verteidigung gegen die dunklen Künste" vorstellen. Doch leider kommt auch Branagh nicht voll zum Zug. Dies ist ein generelles Problem des Filmes, da Rowlings Vorlagen einfach zu viele Charaktere enthalten und diese im Film meist auf für die Handlung essentielle Schlüsselmomente reduziert werden mussten. Ebenfalls neu ins Zentrum gerückt ist Lucius Malfoy (Dracos Vater), der von Jason Isaacs so richtig schmierig dargestellt wird.

Nachdem Harry selbst in "...the Philosopher's Stone" noch mehrheitlich staunend und passiv durch die Szenerie gestolpert ist, wirkt er nun im zweiten Teil aktiver und selbstbewusster. Gleichzeitig beweist der ganze Film im Vergleich zum Vorgänger mehr Eigenständigkeit. Die Hochglanzbilder wirken merklich düsterer in ihrer Beleuchtung, auch wenn weiterhin warme Gelb- und Brauntöne vorherrschen, die im klaren Kontrast stehen zu den eher stahlblauen Szenen ausserhalb der Einflusssphäre des guten Zauberers Albus Dumbledore (Richard Harris in seiner letzten Rolle). Als Farbtupfer wurden gekonnt die bunten Gewänder Lockharts verwendet. Mit komplexen Kamerabewegungen und zunehmend schiefen Blickwinkeln hat der neue Kameramann Roger Pratt ("Brazil", "Twelve Monkeys") zum speziellen Look des Filmes beigetragen. Die Ausstattung ist wieder eine Mischung aus überladenem Prunk und nostalgisch wirkenden Gegenständen wie dem altmodischen Fotoapparat oder dem Ford Anglia. Die Verfilmung versteht es also, Rowlings Welt so zu zeigen, wie man sie sich bei der Lektüre vorstellt, wobei sich die Bücher selbst auf kollektive Erinnerungen und Vorstellungen stützen.

Bei einer möglichst originalgetreuen Verfilmung ergeben sich natürlich dramaturgische Probleme. So bleibt neben der vielen Handlung keine Zeit, um die Personen und Hintergründe näher zu beleuchten. Auch inhaltliche Streichungen sind nicht zu vermeiden. Aufgrund des hohen Erzähltempos hat man nie das Gefühl, dass die Kinder in ernsthaften Schwierigkeiten stecken, weil die Rettung jeweils innert kürzester Zeit in Sicht ist. Das Drehbuch von Steven Kloves konzentriert sich vor allem auf die Detektivarbeit von Ron, Hermione und Harry. So bleibt auch die Magie der Vorlage etwas auf der Strecke.

"Harry Potter and the Chamber of Secrets" ist wiederum ein Film geworden, der eher als Illustration der Lektüre überzeugt, denn als Ersatz dafür (die Bilder schafften es nicht, diejenigen meiner Phantasie zu verdrängen). Es ist aber auch ein höchst vergnüglicher Actionfilm geworden, bei dem man das Gefühl hat, er sei trotz seiner 161 Minuten zu schnell vorbei. Columbus verwendet diesmal zahlreiche Elemente des Horror- und Monsterfilms. Was beim Lesen Schauer auslöst, ist hier in Überlebensgrösse zu sehen. Dies sollte man bedenken, wenn man den Film mit Kindern schauen will.

Es lohnt sich aber auf jeden Fall, in die Welt von Harry Potter einzutauchen, zumal dies die letzte Verfilmung durch Chris Columbus ist. Nachdem der Mexikaner Alfonso Cuarón ("Y tu mamá también") als Regisseur für den nächsten Film feststeht, sind hohe Erwartungen an einen persönlicheren Stil geweckt. J.K. Rowling meldete allerdings vor Kurzem Bedenken an, ob ein anderer als Columbus ihre Vision der Filme gleichermassen teilen würde.

Website: www.harrrypotter.de

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Aktuell

Thriller | "Blood Work" von Clint Eastwood | mit Clint Eastwood
Auf dem besten Weg zum Herzinfarkt

Alles dreht sich in diesem Film um Terry McCaleb, Clint Eastwoods neuester Inkarnation seiner Lieblingsrolle, seines Zeichens erfolgreicher FBI-Profiler auf dem besten Weg zum Herzinfarkt. Einen solchen erleidet er dann auch schon nach wenigen Minuten, als er den sogenannten Code-Killer, einen Serienmörder mit Hang zu Vexierspielen, verfolgt.

Von oswald.itenplebs.ch. Zwei Jahre und eine Herztransplantation später wird McCaleb auf seinem Hausboot unverhofft von einer Latina namens Graciella Rivers (Wanda DeJesús) besucht, die ihn aus seinem von der Ärztin (Anjelica Huston) verordneten Ruhestand holen will, um den Mörder ihrer Schwester zu finden. Da die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass McCalebs neues Herz einst dieser ermordeten Frau gehört hat, lässt er sich darauf ein und macht sich ohne gültige Detektiv-Lizenz dafür mit Hilfe seines in den Tag hineinlebenden Nachbarn Buddy (Jeff Daniels) auf, den Fall zu lösen. Dass er dabei mit einen ehemaligen Mitstreitern von der Polizei in Konflikt gerät, ist vorprogrammiert.
Bei seinen Ermittlungen entdeckt er, dass er tiefer in dieser Geschichte drin steckt, als irgendjemand annehmen konnte. Der Fall wird für ihn, wie das Presseheft so schön schreibt, zu einer "Herzensangelegenheit".

So weit so gut. Wer nun einen typischen Clint Eastwood-Film erwartet, liegt so falsch nicht. Der mittlerweile 72-Jährige schafft es immer wieder, Rollen zu finden, die seinem Alter angepasst sind (vgl. "Space Cowboys" oder "Unforgiven"). In seiner 23. Regiearbeit überzeugt er einmal mehr als Rächer der Gerechtigkeit, oder in Terry McCalebs eigenen Worten als "lone ranger". So ist es dann auch die Charakterstudie des ehemaligen FBI-Profilers, dessen Herz ihn so verletzlich macht, die in erster Linie überzeugt. Mit Terry McCaleb ist Clint Eastwood seiner Rolle treu geblieben, hat sie gar um ein paar Facetten erweitert. Auch wenn noch immer etwas von der Persönlichkeit seines Harry Calahan ("Dirty Harry") mitschwingt, nämlich die Obsession, niemanden ungestraft davonkommen zu lassen, so ist dieses Alterswerk doch keine Selbstjustiz-Orgie geworden.

Trotz der Aufmachung als Thriller nimmt sich "Blood Work" Zeit für seine Figuren. Wer bei einem Drehbuch von Brian Helgeland ("L.A. Confidential") nach dem Roman von Michael Connelly allerdings an einen ambivalenten film noir denkt, wird feststellen, dass auch ein Ex-Cop ohne Lizenz nicht verdorben sein muss, schon gar nicht wenn er von Clint Eastwood verkörpert wird. Es handelt sich also getreu der Vorlage eher um ein klassisches, um nicht zu sagen altmodisches, Whodunit, das keine losen Enden übrig lässt.

Wie schon bei seinem vorletzten thematisch sehr ähnlich gelagerten Film "True Crime" (1999) lockert Eastwood die Ernsthaftigkeit der Verbrecherjagd immer wieder durch unterhaltsame Dialoge auf. Er verfolgt mit diesem Ansatz eine Filmsprache, die seit den ironisierten, nihilistischen Thrillern der Neunziger Jahre aus dem Kino auf den Fernsehschirm verbannt scheint. Neben einem konstanten Output und der ständigen Auseinandersetzung mit seinem eigenen Rollenbild hat Eastwood einen sehr ökonomischen Produktionsstil entwickelt, bei dem er sich ganz auf seine langjährigen Mitarbeiter verlassen kann. Dadurch wird er immer wieder mit Woody Allen verglichen, wenn sich die beiden auch thematisch erheblich unterscheiden.

Mit "Blood Work" nun hat er erneut einen unspektakulären Film gedreht, der seine Spannung aus Figuren und Mordgeschichte bezieht und dem Zuschauer Zeit lässt, selbst am Rätselraten teilzuhaben.
Dabei hatte er wie immer gute Schauspieler zur Hand, aus denen zum Teil allerdings mehr herauszuholen gewesen wäre (zum Beispiel Anjelica Huston). Wohltuend ausserdem die Musik von Lennie Niehaus ("Unforgiven"), die gewohnt dezent, jedoch nie mehr als funktional eingesetzt ist. Interessant ist dabei der Umgang mit den Umgebungsgeräuschen zur Spannungserzeugung. Den musikalischen Rahmen bildet wie meist bei Eastwoods Regiearbeiten ein Jazz-Standard, der die gelöste kalifornische Atmosphäre auf den Punkt bringt.

Von den verschiedenen Erzählsträngen überzeugt die Liebesgeschichte mit Graciella Rivers am wenigsten. Wenn die gesundheitlichen Probleme und das Alter von McCaleb bis dahin glaubhaft dargestellt waren, so erscheint die Bettszene in der zweiten Hälfte des Films wie ein Bruch, der die aufgebaute Atmosphäre zerstört. Als weiterer Schwachpunkt ist anzuführen, dass die bis dahin hochgehaltene Spannung nach der Enttarnung des Code-Killers gar arg nachlässt. Der durchaus aufwendig gedrehte Showdown verliert so jede Kraft und der Schluss zieht sich in die Länge.
Trotz aller routinierten Meisterschaft der Beteiligten ist "Blood Work" selten mehr als ein solide inszeniertes Whodunit, wenn auch einiges eleganter als diejenigen im Fernsehen. Ein Film also, der einem nicht nachläuft, aber bestens unterhält, lässt man sich auf den altmodischen Krimirhythmus ein. Eines ist klar, Clint Eastwood erfindet den Film mit "Blood Work" nicht neu, sondern fügt seinem Werk lediglich eine durchschnittliche Produktion hinzu.

Website: www.bloodworkmovie.com

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Soundtracks

Original Soundtrack | "O.S.T. Return to Neverland"
Es bleibt Vieles beim Alten im Nimmerland ­ und überzeugt trotzdem

Mit "Return to Neverland" ist dem einstigen TV-Routinier Joel McNeely ein stimmiges Album gelungen, das allerdings mehr von handwerklichem Können als von Originalität geprägt ist. Soweit die Parallelen zum dazugehörigen Zeichentrickfilm, einer lauen Fortsetzung des auf dem Kinderbuchklassiker Peter Pan beruhenden Disney-Trickfilmes von 1953.

Von oswald.itenplebs.ch. Die im Vergleich zu anderen Disneyfilmen wenigen Songs sind meiner Meinung nach gut im Score integriert und zeitgemäss arrangiert. Neben einer filigranen Neuaufnahme von "Second star to the right" durch die Singer-Songwriterin Jonatha Brooke wird vor allem der von Brooke geschriebene und interpretierte Song "I'll Try" zu einem Hauptthema des Soundtracks. Die beiden übrigen Songs ("Here we go another plan" von Randy Rogel, auf dessen Konto die Musik zur TV-Serie "Animaniacs" geht und "So to be one of us..." aus der Feder der Truppe They Might Be Giants und interpretiert von der Cast) stehen in der Tradition der klassischen Musical- und Filmsongs, die sich der Erzählung unterordnen und nicht auf eine spezielle Marktplatzierung ausgerichtet sind. Auffällig ist, dass sich sowohl der Film als auch die Songs eher wieder auf die Zielgruppe der Kinder und ihrer Eltern zurückbesinnen, während die grossen amerikanischen Animationsfilme des letzten Jahrzehnts vor allem das Segment der Teenager im Visier hatten. Im Gegensatz zum Film, der alles in allem nur einen leicht modernisierten Neuaufguss des Originals bietet, nimmt der Score von Joel McNeely zwar alle Originalthemen in einer Ouverture nach klassischem Beispiel auf, verarbeitet aber in der Folge nur noch "Second star to the right" und das Leitmotiv von Peter Pan. In Orchestrierung und Durchführung der Motive fällt McNeelys grosse Affinität zu John Williams auf. Erinnerungen an "Indiana Jones and the last crusade" sowie an "Harry Potter and the philosopher's stone" und "Home alone" sind nicht ganz zufällig. Dass Joel McNeely mit grosser Treffsicherheit den Stil des Altmeisters beherrscht, bezeugen unter anderem seine Soundtracks zur TV-Serie "Young Indiana Jones" und die Vertonung des Starwars-Spinoff "Shadows of the empire".

Alles in allem ein stimmungsvolles wenn auch hochkonventionelles Album, das durch seine geschlossenen im spätromantischen Idiom gehaltenen Kompositionen durchaus ohne die Bilder zu bestehen vermag. Die Wahl des TV-Komponisten Joel McNeely geht bestimmt auf den Plan zurück, "Return to Neverland" ursprünglich als direct-to-video-sequel zu vermarkten. Obwohl McNeely ein guter Handwerker ist, wäre ihm eine eigene Handschrift und etwas mehr Mut zur Originalität zu wünschen.

Negativ herauszuheben ist einzig die unnötige und überflüssige Coverversion des Lovin' Spoonful Klassikers "Do you believe in magic" von 1965, mit der BBMAK munter das Album eröffnen.

Fazit: Wo der Film am Versuch der Fortsetzung eines Klassikers scheitert, bietet die Musik genug Eigenständigkeit im Bezug auf das Original und hinterlässt einen recht überzeugenden Gesamteindruck. Keine CD für Freunde innovativer Filmmusik also, aber für Fans von John Williams und dergleichen eine stilsichere Platte mit leichter Musik zum Träumen.

Anspieltips: Tracks 2, 5, 7, 10, 12, 14, 16, 21, 23

Website: disney.go.com/disneypictures/neverland/

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DVD & Video

Drama | "Vanilla Sky" von Cameron Crowe | mit Tom Cruise, Penelope Cruz
Unglaublich

Auf der verzweifelten Suche nach seiner längst verlorenen Liebe, begleiten wir David durch die Hölle im Himmel, durch Traum und Realität, deren Grenzen ineinander verlaufen. Doch endet alles in einem Kreislauf. Leben und Sterben. Sterben um zu leben. Was ist Glück? Langsam finden die Pinselstriche einander und ein Bild voller Traurigkeit, Wut, Angst, Verlockung, Sehnsucht, Verzweiflung und Liebe entsteht. Eine Reise ins Ich. Ein vollbrachtes Werk. Unglaublich. (mil)

Website: www.vanillasky.com

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Drama | "Riding in Cars with Boys" von Penny Marshall | mit Drew Barrymore
American Way of Life

Der "American Way of Life" "Riding with boys in cars" muss nicht immer positiv verlaufen, wie uns dieser Film zeigt.

Von daniel.mitze@plebs.ch. Der "American Way of Life" oder "Vom Tellerwäscher zum Millionär", wie ihn sich viele erhoffen, ist selten der Weg, den die Menschen in Wirklichkeit gehen. So geht es auch der jungen Beverly (Drew Barrymore). Sie ist begabt, sie ist jung, aber sie wird mit 15 schwanger.

Dies ist für Beverly der Abstieg in ihrem Leben. Aus ihrem guten Elternhaus raus und mit ihrem Freund zusammengezogen wird schnell deutlich, dass ihr zukünftiges Leben am sozialen Abgrund stattfinden wird. In einer Armengegend wohnend, ist sie nicht in der Lage eine gute Mutter zu sein und ihr Mann wird zunehmend abhängiger von Drogen. Zudem wird sie noch von ihrem Vater eingeengt, wodurch es zu einem Bruch in der Familie kommt. So steht sie dann auf eigenen Beinen, aber Chancen auf einen sozialen Aufstieg gibts nicht. Mit 36 ist sie dann geschieden und muss alleine ihr Kind erziehen. Nun muss sie zusehen, wie sie ihr Leben weiterführt und welche Wege sie gehen muss.

Drew Barrymore zeigt sich hier in einer sehr ernsthaften Rolle, wohl ihrer besten bis jetzt, was dem Film allerdings keine Pluspunkte einbringt. Er ist zwar gut gemacht, wirkt sehr ernsthaft und regt zum Nachdenken an, jedoch wirkt er teiweise zu schnulzig. An manchen Stellen wird er dann unfreiwillig komisch. Zusammenfassend ein durchschnittlicher Film, der mal nicht nur zum Schauen, sondern auch zum Denken ist.

Website: www.unterwegs-mit-jungs.de

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Thriller | "Sexy Beast" von Jonathan Glazer | Ray Winstone, Ben Kingsley
Eine kleine Perle

Der Film beginnt heiss. Mit dem brillantesten Song des Soundtracks wird dem Zuschauer die Hauptfigur vorgestellt: Gary Dove (Ray Winstone), Ganove im Ruhestand, Traumvilla in Spanien, wo er seit einiger Zeit mit seiner Frau Deedee, Ex-Pornostar, das Leben in vollen Zügen geniesst.

Von tamara.frommelt@plebs.ch. Bis er fast von einem überdimensionalen Steinfelsen getötet wird, der ungebremst seinen Pool zerstört. Es geht nicht mehr lange und das Unheil beginnt: Don Logan, einer der verrücktesten Gestalten der Filmgeschichte (brillant verkörpert von Ben Kingsley), kreuzt in Spanien auf, fest entschlossen seinen Gaunerkollegen zu einem letzten grossen Coup nach London zu schleppen. Doch der Irre stösst auf Widerstand, denn Gary will sein Schokoladenleben in Spanien auf keinen Fall aufs Spiel setzen. Mit allerhand Ausreden und Widersprüchen versucht er Don abzuwimmeln. Aber so einfach ist das nicht. "Nur über meine Leiche" wird etwas zu wörtlich genommen und Don liegt bald mit eingeschlagenem Schädel auf der Veranda. Nun muss Gary den Weg nach London wagen, denn der Tod Dons soll wenn möglich vorerst noch nicht öffentlich werden. Der letzte Coup gelingt, doch Garys Beute beschränkt sich auf zwei Ohrstecker für seine Frau. Immerhin etwas erwartet man nicht an diesem Film: Er hat ein Happy End.

Die Story alleine macht den Debütstreifen des Werbefilmers John Glazer denn auch nicht sehenswert. Aber die Ästhetik und vor allem natürlich das unvergleichliche Spiel der Akteure machen diesen Film zu einer kleinen Perle. Die zwei Hauptdarsteller sind perfekt aufeinander eingespielt. Der Ex-Boxer Ray Winstone gefällt in der Rolle des etwas unsicheren, alternden Lebemannes mit Bauchansatz und Don Logan möchte man wahrlich auf der Strasse nicht begegnen. Ben Kingsley ("Gandhi") nimmt man das unberechenbare Ekel sofort ab. Schon wegen ihm loht es sich also, den verregneten Abend vor dem Fernseher zu verbringen.

Website: www.sexybeast-derfilm.de

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Drama | "Heaven" von Tom Tykwer | mit Cate Blanchett, Giovanni Ribisi
Tykwers Unvermögen

Ein neuer Film von Tom Tykwer nach einem Drehbuch von den beiden Krzystof's Kieslowski und Piesiewicz. Ko-produziert von unter anderen Anthony Minghella, Harvey Weinstein und Sydney Pollack, mit Cate Blanchett und Giovanni Ribisi in den Hauptrollen. Ein Fest für Filminteressierte und Namedropper, so scheint es.

Von andi.haeglerplebs.ch. Wie sich herausstellt werden nur letztere auf ihre Kosten kommen. Turin in der Gegenwart. Cate Blanchett mimt die 29-jährige Englischlehrerin Philippa, die genug hat von der Ungerechtigkeit in der Welt und deshalb zur Tat schreitet ­ sie will einen Heroindealer umbringen, der ihren verschiedenen Mann und viele Kinder an ihrer Schule abhängig gemacht hat. Der Dealer agiert im Alltag als Geschäftsmann. Philippa platziert eine Bombe im Abfalleimer seines Büros, wobei sie nicht mit der Putzfrau gerechnet hat. Diese befördert den Abfalleimer samt Bombe seelenruhig, da unwissend, in den Fahrstuhl, in welchem sich ein Vater mit seinen beiden Töchtern aufhält. Die Bombe explodiert und vier unschuldige Menschen müssen sterben. Philippa wird gefasst und über die unglückliche Situation aufgeklärt, worauf sie zusammenbricht. Der 21-jährige Filippo (Giovanni Ribisi) empfindet Mitleid mit der vom Schicksal getroffenen Philippa. Er verliebt sich in sie und verhilft ihr zur Flucht ­ zum Himmel.

Heaven zeigt zu eindeutig, was er zu sein versucht ­ ein philosophisches Stück über Glaube, Hoffnung und die alles überwindende Liebe. Ein Feel-good-Movie für Intellektuelle. Und dennoch wirkt er unentschieden. Am Ende des Films fragt man sich, ob die einführende Geschichte überhaupt nötig gewesen wäre ­ Philippas Terroranschlag als Racheakt, der Ausbruch aus dem Polizeipräsidium. Diese Spannungselemente, sowie die stereotypisierten Italiener (kettenrauchende Polizisten, temperamentvolle, tratschende Putzfrauen) als comic relief harmonisieren nicht mit der verträumten zweiten Hälfte des Films. Rhythmisch und visuell nimmt Heaven eine dezidiertere Haltung ein, doch Tykwers Unvermögen, sich gänzlich von einer narrativen Struktur (der es auch zu verdanken ist, dass einem Zeilen wie "I believe there will be something, and it will be beautiful" aus der redseligen ersten
Hälfte noch bis zur letzten verstrichenen Sekunde des Films nachhallen) zu lösen, wirkt störend. Der permanente Schlafzimmerblick der beiden Hauptdarsteller unterstreicht die prätentiöse Art zusätzlich und man wünscht sich am Ende nichts mehr, als dass Tykwer sein Wort halten und sich die anderen beiden Projekte in Kieslowskis geplanter Trilogie "Heaven, Hell, Purgatory" nicht vornehmen wird.

Website: www.heaven-derfilm.de

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Drama | "Heaven" von Tom Tykwer | mit Cate Blanchett, Giovanni Ribisi
Meditativ

Ein im Allgemeinen sehr ruhiges und bedachtes, ja fast meditatives Bild zeichnet uns Tom Tykwer hier.

Puristisch die Inszenierung, brilliant die Schauspieler, kommen die Akteure doch so schnörkellos präsentiert am besten zur Geltung. Philippa (Cate Blanchett; "LOTR", "The Gift", "Bandits") ist Witwe. Der Mann der jungen Englischlehrerin starb an einer Überdosis. Ein Studienkollege belieferte sowohl ihn als auch ihre Schüler und wahrscheinlich überhaupt halb Turin mit Drogen. Das Elend lange genug vor den Augen plant sie einen Bombenanschlag, um Vendice, den kalten Dealer, ins Jenseits zu befördern, - damit endlich Schluss ist mit weinenden Eltern, die mit ansehen müssen wie ihr Kind langsam den Drogentod stirbt. Doch Philippa hat Pech. Als sie sich widerstandslos von der Polizei abführen lässt, weiss sie noch nicht, dass anstatt Vendices vier andere Menschen den Tod fanden. Filippo, ein blutjunger Carabinieri, verliebt sich in das verzweifelte Gesicht Philippas und hilft ihr, aus der U-Haft zu entkommen, damit sie ihr gescheitertes Vorhaben durchführen kann. Doch beiden ist klar, dass jetzt alles zu Ende ist. Der Film endet wo er anfing: im Himmel. Ein bezauberndes und doch trauriges Werk hat hier Tykwer geschaffen: unvollendete Liebe und versagte Gerechtigkeit stehen im Zentrum. Tykwer spielt mit dem Publikum: Philippa und Filippo, - zwei, die sich finden mussten, die sich am Ende kaum mehr voneinander unterscheiden lassen. Eindrücklich auch das Bild der Todesstrafe, die keine ist. Und seit wann spricht Cate Blanchett fliessend italienisch?

Website: www.heaven-derfilm.de

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Drama | "John Q." von Nick Cassavetes | mit Denzel Washington, Anne Heche, James Woods
Typsich amerikanisch

John Q. Archibald (Denzel Washington) ist Fabrikarbeiter und lebt ein einfaches, aber schönes Leben mit seiner Frau und seinem Sohn. Als entdeckt wird, dass sein Sohn an einem schweren Herzfehler leidet, und eine Herztransplantation seine einzige Rettung ist, bricht für ihn die Welt zusammen.

Von fabienne.glardon@plebs.ch. Er kann sich die Operation nicht leisten. Die Versicherung kommt nicht für die Kosten auf und das Krankenhaus setzt sich nur in geringem Masse für sie ein. John Q. hat keine Wahl, er nimmt die Sache selber in die Hand und greift zu unvorstellbaren Mitteln, um das Leben seines Sohnes zu retten. Wobei er zu einer Art Held der Nation wird.

Ein Film, der die ungelösten Probleme des Versicherungs- und Krankenkassensystems der USA aufzeigt, der zeigt, wie gross die Kluft zwischen arm und reich ist und wie unerbittlich mit dem Leben von Menschen gehandelt wird. Eigentlich ein gut inszenierter und rührender Film, wenn da nicht diese schwerfällige amerikanische Moral von Gut und Böse und "jeder Mensch hat sowohl eine gut wie auch eine schlecht Seite" wäre. Ein typisch amerikanisches Drama mit unvermeintlichem Happy End, das jedoch durch die hervorragende schauspielerische Leistung von Denzel Washington (wir sind es ja nicht anders gewohnt) aufgewertet wird.

Website: www.john-q.de

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Drama | "The Royal Tenenbaums" von Wes Anderson | mit Gene Hackman, Gwyneth Paltrow, Ben Stiller
Genial

Mit "The Royal Tenenbaums" kam unbestritten ein wahres Juwel in unsere Kinos. Wes Anderson inszenierte mit viel Herz und Gefühl die Geschichte der Familie Tenenbaum in New York.

Von tamara.frommelt@plebs.ch. Keine gewöhnliche Familie sind sie, Vater Royal (Gene Hackman), seine Frau Etheline (Anjelica Huston) und die drei Kinder. Chas (Ben Stiller) ist schon ein Finanzgenie, bevor er seinen Stimmbruch bekommt. Sein kleiner Bruder Richie (Luke Wilson) gewinnt Tennisspiel um Tennisspiel, und Adoptivschwester Margot (Gwyneth Paltrow) lässt sich als Autorin feiern, bevor sie aufs Gymnasium kommt. Nicht zu vergessen Nachbarsjunge Eli (Owen Wilson), der gerne ein Tenenbaum wäre, auch ständig bei ihnen rumhängt, es aber trotz Erfolgsroman und guten Noten nicht ist. Und dann verlässt der Advokat Royal seine Familie, um über zwanzig Jahre in einem Hotel zu wohnen. Seine nun erwachsenen Kinder sind kaum mehr wiederzuerkennen: Chas und seine zwei Jungs verbringen die Tage im roten Adidas-Einheitsdress und die Nächte mit Feueralarmübungen, nachdem seine Frau bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Margot ist zum zweiten Mal verheiratet und hat eine Affäre mit dem nun zum erfolglosen Junkie gewordenen Eli. Ansonsten sitzt sie stundenlang in ihrem Bad und pflegt ihre Geheimnisse, die niemand kennt (raucht, seit sie 12 Jahre alt war). Richie schmiss mit 26 den Tennisschläger und somit seine Karriere hin, als Margot heiratet, in die er schon (seit er denken kann) verliebt ist. Dann macht Ethelines Buchhalter ihr einen Antrag, worauf der alte Royal sich eine List ausdenkt, um seine Familie zurückzugewinnen. Das Ganze gestaltet sich aber alles andere als einfach. Auf seinem Weg, die Herzen seiner Kinder und seiner Frau wieder zu erobern, kommen dem liebenswerten Griesgram (Hackman ist diese Rolle wie auf den Leib geschrieben) die Geldnot, ein Selbstmordversuch und ein Hund in die Quere. Ein genialer Film. Man sehe selbst. DVD, Code 1!

Website: www.royaltenenbaums.com

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Drama | "Der Stellvertreter" ("Amen") von Konstantin Costa-Gavras | mit Mathieu Kassovitz, Ulrich Tukur
Die Judenvernichtung und die Kirche

Deutschland, irgendwann nach der Besetzung Frankreichs durch Hitlers Truppen im zweiten Weltkrieg. Kurt Gerstein (Ulrich Tukur) , deutscher Staatsbürger, Familienvater, gläubiger Protestant und Wissenschaftler, steht im Dienst der SS als Leiter der Abteilung Hygiene.

Von andreas.maederplebs.ch. Weil seine Arbeit zur Bekämpfung von Krankheiten sehr geschätzt wird, und weil er überdies fundierte Kenntnisse im Umgang mit Zyklon B besitzt, erhält der widerwillig dem Naziapparat angehörende Gerstein auf einer Reise in den Osten Einblick in die abscheulichen Methoden des dritten Reichs bei der Vernichtung der Juden im Konzentrationslager. Gerstein ist entsetzt und will den Genozid an der jüdischen Bevölkerung mit Hilfe der Kirche verhindern. Doch der Bischof in Berlin will nichts von Gersteins Augenzeugenbericht hören, die Angst der Geistlichkeit vor den Nazis und der Selbsterhaltungstrieb sind zu gross. Einzig der junge, aufrichtige Pfarrer Riccardo (Mathieu Kassovitz) interessiert sich für die Aussagen des abtrünnigen SS-Mannes und will auf eigene Faust erreichen, dass der Papst sich für die Juden einsetzt und ihre Vernichtung stoppt.

Der mit dem Oscar für sein Werk "Z" aus dem Jahre 1969 ausgezeichnete griechische Regisseur Konstantin Costa-Gavras präsentiert mit dem Film "Der Stellvertreter" (basierend auf dem leichnamigen Drama von Rolf Hochhuth) ein eindringliches und anklagendes Bild des Völkermordes in Hitlerdeutschland und der Rolle der Kirche im Zusammenhang mit der Judenvernichtung. Die beiden Protagonisten Gerstein und Riccardo rennen gegen das übermächtige System an, in dem sie selbst leben, und versuchen mit ihrer Aufopferung etwas für die Menschlichkeit zu tun. Die ganze Angst, Verzweiflung und Resignation der Beiden in ihrem Kampf gegen den alles umschliessenden Feind, sowie die Gleichgültigkeit ihrer Mitmenschen wird durch die sorgfältig gezeichneten Charaktere sehr überzeugend dargestellt. Auch die dramaturgischen Mittel, mit denen die Grausamkeit der Nazis in den Konzentrationslager gezeigt wird, sind sorgfältig und angemessen gewählt. Regisseur Costa-Gavras verzichtet bewusst auf Leichen und Schreckensbilder, das Grauen wird nur als Spiegelbild in den Gesichtern der beobachtenden Figuren sichtbar. Wenn die leere Güterzüge als Todesschwadrone durch die Oednis vom KZ zurück nach Deutschland rollen, entsteht im Kopf des Zuschauers durch die Leere in den Waggons ein viel brutaleres und intensiveres Bild, als es irgendwelche entstellte Körper hervorrufen könnten. Der Film zeichnet auch ein erschütterndes Bild der Kirche im zweiten Weltkrieg, die sich lieber in diplomatische Verwirrungen verstrickt, sich in Indifferenz übt und ihre Hände in Unschuld wäscht, anstatt dass sie sich konkret für einen Stopp des Holocausts einsetzen würde. Der Papst kann sich wenigstens dazu durchringen, für die Juden zu beten...

Obwohl der Film einige Längen aufweist, gelang Costa-Gavras mittels grossem filmischen Können und dank den hervorragenden Schauspielern ein eindrückliches Dokument über eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte der Menschheit, das auch den Vergleich mit dem oscardekorierten "Schindlers Liste" nicht scheuen muss. Erhältlich in Ihrer Videothek.

Website: www.amen-lefilm.com

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Drama | "Swing"
Lebensecht

Der kleine Max ist bei seiner Grossmutter in den Ferien. Fasziniert vom Gitarrenspiel eines Zigeuners im Café, beschliesst er, dieses Instrument ebenfalls zu lernen und tauscht seinen Discman gegen ein wertloses altes Stück.

Von eva.nandini-clementplebs.ch. Regelmässig besucht er von nun an den Musiker Miraldo, macht Fortschritte im Spiel und freundet sich mit der Tochter seines Lehrers, Swing, an. Max ist fasziniert von ihrer Freiheit und Schönheit. Die beiden verbringen viele intensive, überglückliche, verspielte, die Freiheit und das Leben geniessende Stunden miteinander. Bei einem grossen Fest des sympathischen Zigeunervolkes wird auch der Zuschauer gepackt und trunken von deren Leidenschaft und überfliessender Lebensfreude. (Die Filmmusik-CD ist garantiert ein Treffer!) Max dokumentiert all seine Erlebnisse und das, was er von den Gipsies gelernt und erfahren hatte, in einem Tagebuch. Am Ende des Films stirbt Miraldo schlagartig. Traditionsgemäss werden all seine Sachen samt Wohnwagen und Gitarre verbrannt. Max und Swing setzten die Überreste des Instruments auf einem Floss im Fluss aus. Als Abschiedsgeschenk übergibt Max Swing seine Hefte, obwohl Swing nie lesen gelernt hat. Max wird von seiner modernen, ungeduldigen, ständig umziehenden Weltenbürgerinnen-Mutter abgeholt, was ein Abschied von Swing und dem Leben, das er kennen und lieben gelernt hatte, bedeutet. Ein wunderbarer, ergreifender, reicher Film voller Lebensfreude, Liebe, Musik, Schönheit und Freiheit. Die meisten Persönlichkeiten im Film, wie etwa die MusikerInnen und die ZigeunerInnen spielen sich selber. (Miraldos Mutter erzählt ihre echte Lebensgeschichte, musiziert wird unter anderem zum Beispiel mit Mitzura.) In ausgewählten Videotheken.

Website: www.swing-lefilm.com

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