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Nr. 141 / März 2006
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Thema:
Der Gedanke, Autorin zu sein
Nennen Sie uns drei junge Schweizer Autoren oder
Autorinnen. - Nein? Also: Tania Kummer, Roland Reichen, Karin
Richner. Sie alle haben uns erzählt, wie es ist, wenn man
plötzlich sein eigenes Buch in den Händen hält,
wie es dazu gekommen ist, was danach kommt. |
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Porträt:
Der berühmte Pornograph Peter Panter
Kurt Tucholsky, der ein weitsichtiger, prophetischer
Beobachter der politischen Entwicklungen im Deutschland der zwanziger
und dreissiger Jahre war, ist daneben auch charmanter Geschichtenerzähler
und ideenreicher Phantast. Ein Autor zum wieder entdecken. |
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Neuheiten
Belletristik: Wenn Berge reden könnten
Per Petterson hat mit "Pferde stehlen" einen Anwärter
für den Titel "Poetischster Roman aller Zeiten"
geschrieben und einmal mehr wird die Weisheit verkündigt,
dass Jazz nicht tot ist - sondern nur etwas seltsam riecht. |
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Neuheiten
Sachbuch: Zu Tisch!
Zwei Frauenleben werden in Biografien vorgestellt: das der Nina
Petrowskaja im Russland der Jahrhundertwende, das der "Störelfriede"
Jelinek im Österreich des hier und heute. Daneben bringt
uns das Makaken-Äffchen Mark van Huisseling dem Starsein
etwas näher. |
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Neuheiten
Hörbuch: Eine Welt ohne Fussball
In der grandiosen Hörspielfassung von "Mein Name sei
Gantenbein" stellt sich der Ich-Erzähler vor, wie es
wäre, Gantenbein zu sein; ein Sehender, der sich blind stellt.
Und: Wenn sich Nick Hornby vorstellen würde, wie eine Welt
ohne Fussball wäre, hätte er schnell die Antwort: furchtbar! |
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Comics:
"...und schlampe auch noch rum!"
Dice rechnet mit Walt Disney ab, Lewis Trondheim mit sich selber.
Gnadenlos registriert er schleichende Verfettung, mangelnden
Zeichenkünste und Hang zur Schlamperei. Die grimmig-ehrlichen
und zynisch beschriebenen autobiographischen Erlebnisse sind
gewürzt durch viel Humor und Selbstironie. |
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AusGelesen:
Gott sei dank Berlinerin
In der Fundgrube dankt Marlene Dietrich Gott dafür, dass
sie eine Berlinerin ist und zudem eine starke, selbstlose und
bescheidene Frau, die viele bekannte Leute kennt. Aber Affären?
I wo! |
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AusGeschrieben:
In der zweiten Reihe
Manchmal, wenn mich ein Anflug von Mut überkommt, spiele
ich mit dem Gedanken, mich in die erste Reihe zu setzen, aber
meistens kommt just in dem Moment, in dem ich aufstehen will,
jemand und setzt sich vor mich. |
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Kalender:
Lug und Trug
Alles hat mit Adam und Eva begonnen. Auch die Geschichte der
Intrige, der Peter von Matts neustes Buch "Die Intrige.
Theorie und Praxis" nachgeht. Im Literaturhaus Zürich
diskutieren er und sein Lehrstuhlnachfolger Karl Wagner über
Lug und Trug. |
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Erscheint jeden Monat
am 3. neu. |
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