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Nr. 140 / Februar 2006

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Datum: Ort: Veranstaltung:
06.02.2006 Zürich Zeruya Shalev
08.02.2006 Basel Book Discussion Group on "Author, Author" by David Lodge
08.02.2006 Zürich Charles Lewinsky
15.02.2006 Olten Wolf Frass: "Dr. Mabuse"
23.02.2006 Bern Bern ist überall
27.02.2006 Zürich Peter Zeindler

 

Montag, 6. Februar 2006, 20 Uhr, Literaturhaus Zürich
Zeruya Shalev

Michael Guggenheimer spricht - auf Englisch - mit der Autorin über ihren neuen Roman "Späte Familie" (Berlin Verlag, 2005). Graziella Rossi liest Passagen aus der deutschen Übersetzung von Mirjam Pressler.

Kierkegaard bemerkte einmal über das Leben, es habe das Missliche an sich, dass es nur rückblickend Sinn und Zusammenhang gewinnt, aber nach vorn gelebt werden muss. In ihrer erfolgreichen Beziehungstrilogie "Liebesleben" (2000), "Mann und Frau" (2001) und "Späte Familie" (Berlin Verlag, 2005) ahmt Zeruya Shalev kunstvoll diese Ahnungslosigkeit des Lebens nach, in dem man nie weiss, was die allernächste Zukunft bringen wird.

Shalevs letzter Roman kreist um den Zerfall einer Ehe, um die dramatische und doch erneuernde Krise, die dieser Prozess auslöst - und schliesslich um die neue, die "späte" Familie, die als hoffnungsvolle Möglichkeit aus ihr hervorgeht. Es macht die Anziehungskraft dieses Buches aus, dass Shalev in ihm die Fragen zum Verhältnis von Stabilität und Labilität, von Verlässlichkeit und herzklopfendem Erlebnis, von Liebe und Elternschaft mit grosser Dringlichkeit stellt und sie niemandem, der das Buch liest, erlässt.

Zeruya Shalev wurde 1959 im Kibbutz Kinneret geboren. Sie studierte Bibelwissenschaften und arbeitet heute als Autorin und Verlagslektorin in Jerusalem.

Literaturhaus der Museumsgesellschaft, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Eintritt 20.-/15.-, Reservationen unter Tel 01 254 50 00 oder

 

Mittwoch,

8. Februar 2006, 19.00-20.30 Uhr, Bergli Books Basel
Book Discussion Group on "Author, Author" by David Lodge
 
This new entertaining novel by seductive storyteller David Lodge depicts the build-up and sequel to what Henry James described as 'the most horrible hours of my life'. This book explores the tensions inherent in a writer's life - artistic values versus commercial success, friendship versus rivalry, and the price of both of fame and of obscurity.

The discussion will be led by Leslie Nicklin.

Anyone is welcome to attend the meetings of the Book Discussion Group but it is recommended that you have read the book in advance.

Bergli Bookshop, Rümelinsplatz 19, 4001 Basel
info@bergli.ch, Tel 061 373 27 77

 

Mittwoch, 8. Februar 2006, 20 Uhr, Literaturhaus Zürich
Charles Lewinsky

Buchvernissage. Bettina Spoerri führt mit dem Autor das Gespräch.
 
Charles Lewinsky ist durch seine beliebten Sitcoms "Fascht e Familie" und "Fertig luschtig" jedem Kind ein Begriff. Aber nicht dem Dramaturgen, Regisseur und Redaktor des Schweizer Fernsehens gilt der Abend, sondern dem sensiblen, umsichtigen und eigenständigen Autor des grossen Romans "Melnitz" (Nagel & Kimche, 2006).

In der Schweiz gibt es keinen gewöhnlicheren Namen als Meier. Das Ungewöhnliche an den Meijers, deren Geschichte über vier Generationen Lewinsky in dieser Familien-Saga beschreibt, ist ein einziger Buchstabe, der im Deutschen Jot und im Hebräischen Jud heisst. Die jüdischen Meijers erfahren die Schweiz anders als ihre Zeitgenossen, nicht nur aus einem anderen Blickwinkel, sondern auch aus einer anderen gesellschaftlichen Position.

Charles Lewinsky, geboren 1946, lebt in Zürich und Frankreich. Für seinen Roman "Johannistag" (2002) erhielt er den Preis der Schweizer Schillerstiftung. Zuletzt erschien das Drehbuch zum Kinofilm "Ein ganz gewöhnlicher Jude" (2005).

Literaturhaus der Museumsgesellschaft, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Eintritt 15.-/10.-, Reservationen unter Tel 01 254 50 00 oder

 

Mittwoch, 15. Februar 2006, 20 Uhr, Buchhandlung Schreiber Olten
Wolf Frass: "Dr. Mabuse"

Es darf geschaudert werden Dr. Mabuse kehrt als Hörspiel zurück.
Ein Hörbuch mit Originaldialogen, der Musik aus dem Film und Erzählerpassagen.

Buchhandlung Schreiber, Kirchgasse 7, 4600 Olten
Tel 062 205 00 00, info@schreibers.ch

 

Donnerstag, 23. Februar 2006, 20.30 Uhr, Café Kairo Bern
Bern ist überall im Kairo

Der Verlag Der gesunde Menschenversand präsentiert das Spoken-Word-Ensemble «Bern ist überall»: STEFANIE GROB, GUY KRNETA, GERHARD MEISTER, PEDRO LENZ, BEAT STERCHI und ADI BLUM lesen ihre Texte. Wer das verpasst, verpasst was, hat aber wenigstens die Chance, im Herbst 2006 die Live-CD zu ergattern.

Café Kairo, Dammweg 43, 3013 Bern
Eintritt 12.-, Reservationen unter matthias@menschenversand.ch

www.menschenversand.ch

 

Montag, 27. Februar 2006, 20 Uhr, Literaturhaus Zürich
Peter Zeindler

Buchvernissage. Das Gespräch mit Peter Zeindler führt Eva Wannenmacher.
 
Peter Zeindler arbeitet in seiner Heimatstadt Zürich als Autor und Journalist: Neben Hörspielen, Theaterstücken und Drehbüchern (u.a. für die Reihe "Tatort") veröffentlichte er Kurzgeschichten und - wer kennt sie nicht?! - seine vielgelesenen Agenten- und Kriminalromane. Für seine Bücher wurde Peter Zeindler mehrfach ausgezeichnet; 1996 erhielt er den Ehrenglauser für sein Gesamtwerk.
Das neueste Buch ist ein Roman im Roman: "Der Schreibtisch am Fenster" (Arche, 2006). Ein erfolgloser Autor über 50, Jakob Solbach sein Name, hat sich eine Wohnung direkt seinem Verlag gegenüber gemietet. Akribisch notiert er das Kommen und Gehen seines Verlegers und dessen Frau (die - so ein pikantes Detail - einst Solbachs Geliebte war) und die Verlagsbesuche der Erfolgsautoren und Literaturhoffnungen. Fiktion und Wirklichkeit geraten Jakob Solbach auf seinem Schreibtisch durcheinander und kommentieren sich gegenseitig - in einem rasant erzählten und vergnüglichen Text.

Literaturhaus der Museumsgesellschaft, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Eintritt 15.-/10.-, Reservationen unter Tel 01 254 50 00 oder


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