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Nr. 140 / Februar 2006

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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The Servant: (25. Februar 2006) | Salzhaus, Winterthur
Junger Indie-Pop aus London

In Italien und Frankreich konnten The Servant schon einige Erfolge verbuchen und im Hollywood-Streifen "Sin City" mit ihrem musikalischen Beitrag ein grosses Publikum auf sich aufmerksam machen. Jetzt will das Quartett aus London mit neuer Single und Konzert auch hierzulande punkten.

Von Stephan Sigg.

The Servant machen keinen Mainstream-Pop, ihre Musik ist aber dennoch massenkompatibel: Mit eingängigen Ohrwurm-Melodien mischen die vier Musiker aus der britischen Hauptstadt düstere Sounds und aussagekräftige Lyrics, die nicht selten einen gehörigen Schuss Ironie und Gesellschaftskritik beinhalten. Mit ihrem im vergangen Jahr veröffentlichten Debüt-Album machten sie in vielen europäischen Ländern auf sich aufmerksam. Ihre neueste Single "Liquefy" bietet seichten Love-Songs die Stirn und betrachtet das Phänomen "Liebe" mal ganz von seiner biologischen Seite.

Gegründet hat sich Englands "best gehütetes Geheimnis des Schäbigen-Schlafzimmer-Pops" (The Times) Ende der 90er Jahre in London. Den Bandnamen The Servant entnahmen sie einem gleichnamigen Film von 1963 (Regie: Joseph Losey), in dessen Handlungsverlauf der Diener nach und nach die Gewalt über das Leben seines labilen Herrn übernimmt. Ein Name, den die Musiker durchaus als Programm verstehen.

Es wird nun also Zeit, dass The Servant auch in der Schweiz ihr Können unter Beweis stellen. Ironische Provokation und easy Rhythmen sind vorprogrammiert. Kommen die Songs auf der CD schon sehr spontan und cool herüber, darf man mit einem abwechslungsreichen Konzert - fern von lästigem Pomp und Special-Effects rechnen -, das nicht nur in den Kopf, sondern auch in die Beine geht. Das Winterthurer Salzhaus liefert dafür das richtige Ambiente.

www.salzhaus.ch
www.theservant.co.uk


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