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Death Cab For Cutie (19./20. Februar 2006)
| Fri-Son, Fribourg / Abart, Zürich
Bildungslücken füllen
Schlechter Bandname, seltsame Haaransätze,
grosse Songs: Death Cab For Cutie kommen.
Von Mark Scherrer.
Sie sind hierzulande mittlerweile auch
endlich zu einem Begriff - wenn auch nicht viel mehr - geworden,
was hauptsächlich Sänger Ben Gibbards Glitch-Pop Projekt
"The Postal Service" und der markanten Präsenz
auf Postern von "O.C.- California"- Vorzeige- Indie-
Geek Seth Cohens Zimmerwand zu verdanken ist. Zeit, diese Band
für ihre Musik kennen und schätzen zu lernen. Spät
in den Mitt-Neunzigern formiert, um Songwriter und Kreativ-Urquell
Gibbard und seinen Gegenpart Chris Walla, der sich fortan für
Gitarren-Parts der Studio-Umsetzung ihrer musikalischen Ergüsse
verantwortlich zeigen sollte, tingelten Death Cab einige Jahre
durch die Indie-Clubs des amerikanischen Westens.
"The Photo Album", das noch auf
dem Label "Barsuk" erschien, und sein gutes Abschneiden
bei Kritik und Fans, sollte ihnen einige Türen öffnen:
Bald war man bei einem Major unter Vertrag, nahm Duette mit Rilo
Kiley-Herzdame Jenny Lewis auf und veröffentlichte das epische
"Transatlanticism". Fast Forward zum Geek-Namedropping
und der Veröffentlichung des etwas larmoyanten "Plans",
das ihnen in den USA gar den Einstieg auf den vierten Platz der
Billboard-Charts bescherte. Entschuldigungen dafür, sie
bei ihrem Stelldichein im Abart/Fri-Son zu verpassen, gibt es
also keine. Bildungslücken füllen wird sich selten
so angenehm anfühlen.
www.fri-son.ch
www.abart.ch
www.deathcabforcutie.com
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