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Zauberstauber (Hexenflugspiel) | Kosmos
Wettfliegen und Katzenjagd
"Zauberstauber" sind die
Hexenbesen der Neuzeit. Auf ihnen düsen die Spieler in den
Lüften herum, mit geplanten Manövern Kollisionen vermeidend,
auf der Suche nach der Katze Quaddatsch oder dem Wolkenschreck.
Ein kurzweiliger Geschicklichkeitsspass für zwei bis vier
Spieler.
Von Lukas Hunziker.
2 bis 4 Hexen und Hexer können in vier
unterschiedlich schwierigen Szenarien ihre Flugkünste unter
Beweis stellen. Alle Spieler starten mit ihrer Figur von einem
der Hexenhäuschen aus, die, wie auch 8 Hexenburgen, als
lose Kärtchen auf dem Tisch liegen. Wer an die Reihe kommt
sucht sich aus dem Vorrat eine Flugkurve aus. Diese legt man,
sobald man sich entscheidet loszufliegen, in der vorbestimmten
Reihenfolge aneinander und setzt danach die Spielfigur an die
Spitze dieser Flugbahn. Dabei gilt es, Hindernisse (Hexenburgen
und Figuren der Mitspieler) zum umfliegen und eine Mission zu
erfüllen, wie beispielsweise die schwarze Katze einzufangen.
Abwechslung dank Spielvarianten
Die Grösse des Spielfeldes kann
man selber bestimmen; je nachdem, wie eng die Hexenhäuschen
und die Burgen aneinander stehen, ist es grösser oder kleiner.
Die Schwierigkeit erhöht sich, wenn die Lücken zwischen
den Hindernissen kleiner sind, denn es ist nicht einfach, die
Lücken zu durchfliegen. Gefragt bei diesem Spiel ist gutes
Vorstellungsvermögen. Denn ob die Flugkurven, mit denen
man den Weg seiner Figur legt, auch passen, weiss man erst, wenn
man sie anlegt. Wenn man die Spielanleitung liest und das erste
Spielfeld legt, denkt man, das Spiel sei kinderleicht und auch
für Kinder gedacht, doch wenn man dann gleich im ersten
Zug eine Hexenburg rammt wird einem bewusst, dass das Spiel Geschick
erfordert. Je mehr Mitspieler man hat, desto enger wird es und
immer wieder kommt es zu Kollisionen. Obwohl man "Zauberstauber"
wohl nicht Nächte lang spielen wird, ist dank der verschiedenen
Schwierigkeitsstufen für Abwechslung gesorgt und es ist
kein Problem, selber Missionen zu kreieren (diese kann man sogar
einschicken und Kosmosspiele dafür gewinnen). Anhaltender
Spielspass ist daher garantiert.
Instabile Spielfiguren
Auch optisch ist "Zauberstauber"
hübsch gemacht. Wenn auch die Zeichnungen und Spielfiguren
etwas sehr karikiert sind, so sind sie doch lustig und passen
zum Spiel. Die Spielanleitung ist reichlich illustriert und die
Regeln nach einem ersten Durchspielen klar. Weniger gelungen
sind die Spielfiguren, deren Aussehen zwar gut gemeint ist (sie
bestehen aus Karton, den man falten muss), doch sie sind unpraktisch
und überleben kaum das Zusammenbasteln. Tipp: gleich vor
dem ersten Spiel mit Leim fixieren. Abgesehen von den Spielfiguren
sind die Spielteile jedoch stabil und der Verlust eines Teilchens
ist halb so schlimm, da man es auch problemlos selber ersetzen
kann.
Fazit
"Zauberstauber" ist ein
kurzweiliges Geschicklichkeitsspiel, das mehr Abwechslung bietet
als man auf den ersten Blick vermutet. Spieler, die gerne ihr
gutes Vorstellungsvermögen und ihre Fahrmanöverkenntnisse
einsetzen, dürften mit diesem Spiel oft zu waghalsigen Hexenflügen
ansetzen. |
Spielerzahl: 2 bis 4
Spieldauer: 30 bis 50 Minuten
Alter: ab 10 Jahren
www.kosmos.de
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