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Nr. 137 / November 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zauberstauber (Hexenflugspiel) | Kosmos
Wettfliegen und Katzenjagd

"Zauberstauber" sind die Hexenbesen der Neuzeit. Auf ihnen düsen die Spieler in den Lüften herum, mit geplanten Manövern Kollisionen vermeidend, auf der Suche nach der Katze Quaddatsch oder dem Wolkenschreck. Ein kurzweiliger Geschicklichkeitsspass für zwei bis vier Spieler.

Von Lukas Hunziker.

2 bis 4 Hexen und Hexer können in vier unterschiedlich schwierigen Szenarien ihre Flugkünste unter Beweis stellen. Alle Spieler starten mit ihrer Figur von einem der Hexenhäuschen aus, die, wie auch 8 Hexenburgen, als lose Kärtchen auf dem Tisch liegen. Wer an die Reihe kommt sucht sich aus dem Vorrat eine Flugkurve aus. Diese legt man, sobald man sich entscheidet loszufliegen, in der vorbestimmten Reihenfolge aneinander und setzt danach die Spielfigur an die Spitze dieser Flugbahn. Dabei gilt es, Hindernisse (Hexenburgen und Figuren der Mitspieler) zum umfliegen und eine Mission zu erfüllen, wie beispielsweise die schwarze Katze einzufangen.

Abwechslung dank Spielvarianten
Die Grösse des Spielfeldes kann man selber bestimmen; je nachdem, wie eng die Hexenhäuschen und die Burgen aneinander stehen, ist es grösser oder kleiner. Die Schwierigkeit erhöht sich, wenn die Lücken zwischen den Hindernissen kleiner sind, denn es ist nicht einfach, die Lücken zu durchfliegen. Gefragt bei diesem Spiel ist gutes Vorstellungsvermögen. Denn ob die Flugkurven, mit denen man den Weg seiner Figur legt, auch passen, weiss man erst, wenn man sie anlegt. Wenn man die Spielanleitung liest und das erste Spielfeld legt, denkt man, das Spiel sei kinderleicht und auch für Kinder gedacht, doch wenn man dann gleich im ersten Zug eine Hexenburg rammt wird einem bewusst, dass das Spiel Geschick erfordert. Je mehr Mitspieler man hat, desto enger wird es und immer wieder kommt es zu Kollisionen. Obwohl man "Zauberstauber" wohl nicht Nächte lang spielen wird, ist dank der verschiedenen Schwierigkeitsstufen für Abwechslung gesorgt und es ist kein Problem, selber Missionen zu kreieren (diese kann man sogar einschicken und Kosmosspiele dafür gewinnen). Anhaltender Spielspass ist daher garantiert.

Instabile Spielfiguren
Auch optisch ist "Zauberstauber" hübsch gemacht. Wenn auch die Zeichnungen und Spielfiguren etwas sehr karikiert sind, so sind sie doch lustig und passen zum Spiel. Die Spielanleitung ist reichlich illustriert und die Regeln nach einem ersten Durchspielen klar. Weniger gelungen sind die Spielfiguren, deren Aussehen zwar gut gemeint ist (sie bestehen aus Karton, den man falten muss), doch sie sind unpraktisch und überleben kaum das Zusammenbasteln. Tipp: gleich vor dem ersten Spiel mit Leim fixieren. Abgesehen von den Spielfiguren sind die Spielteile jedoch stabil und der Verlust eines Teilchens ist halb so schlimm, da man es auch problemlos selber ersetzen kann.

Fazit
"Zauberstauber" ist ein kurzweiliges Geschicklichkeitsspiel, das mehr Abwechslung bietet als man auf den ersten Blick vermutet. Spieler, die gerne ihr gutes Vorstellungsvermögen und ihre Fahrmanöverkenntnisse einsetzen, dürften mit diesem Spiel oft zu waghalsigen Hexenflügen ansetzen.

Spielerzahl: 2 bis 4
Spieldauer: 30 bis 50 Minuten
Alter: ab 10 Jahren

www.kosmos.de


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