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Ridge Racer DS (Rennspiel) | Namco / Nintendo
Mission impossible...
Manch einer hat sich schon gefragt,
wie man zum Beispiel ein Rennspiel auf dem Nintendo DS steuert.
Mit dem Steuerkreuz? Macht Sinn. Oder via Touchscreen? Macht
irgendwie weniger Sinn. Namco hat's trotzdem versucht, was ihnen
Lob für die innovative Idee, aber einen kleinen Rüffel
für die Umsetzung einbringt.
Von Simon Lutstorf.
Ridge Racer ist ebenfalls eines dieser Spiele,
die einfach nicht tot zu kriegen sind. Egal was die Games für
Wertungen erhalten: Erscheint ein neues System auf dem Markt,
gibt's dazu das passende Ridge Racer. In diesem Fall ist die
Situation besonders speziell, da auch für den DS Konkurrenten,
die Sony PSP, eine Ridge Racer Version erscheint - wer das
Rennen macht, erfahrt ihr in diesem (DS)-Test.
Aggressiver Sound und aggressive Fahrer
Ridge Racer ist schon fast per Definition
ein Fun-Rennspiel. Realismus schert weder die Entwickler noch
die Spieler einen Deut, und um ehrlich zu sein: So mögen
wir's doch! Nach einem coolen Intro geht's ab ins Hauptmenü,
das dem Spieler mehrere Möglichkeiten bietet. Es gibt ein
"Quick Race" für Ungeduldige, den Single- und
Multiplayermodus sowie die obligaten Optionen. Ein "Quick
Race" eignet sich vor allem für das kurze Spiel zwischendurch,
da hier weder Wagen- noch Streckenwahl möglich ist. Im Singleplayermodus
bietet der Grand Prix das Herzstück - drei verschiedene
Szenarien müssen hier durchfahren werden, um den Titel zu
holen (Strand, Berge und Wüste mit insgesamt 20 Strecken).
Nach der Streckenwahl darf man sich noch eine Karre aussuchen
und ab geht's. Die ersten paar Rennen sind noch locker zu gewinnen,
solange man denn mit dem Steuerkreuz fährt. Die optionale
Touchscreen Steuerung hat sich als ziemlich schwierig und ungenau
erwiesen. Mit einiger Übung konnte ich zwar auch so Rennen
gewinnen, aber das konnte ich mit dem Steuerkreuz schon von Anfang
an. Wieso in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?
Freischalt-System
Wie bei den meisten Rennspielen kann
man mit wachsendem Fortschritt weitere Fahrzeuge freischalten.
Hier hat sich Namco etwas Cooles einfallen lassen: Hat man alle
Strecken absolviert und den Grand Prix gewonnen, muss man noch
in einem "Car Attack"-Rennen um das neue Auto kämpfen.
Besiegt man die Karre auf einer Strecke, darf man in Zukunft
auch mit diesem Fahrzeug weiterfahren. Gut für die Motivation,
da die Strecken sich leider mit der Zeit als eher langweilig
herausstellen. Nur drei Szenarien ist etwas wenig - zudem
scheinen die verschiedenen Beläge keinen Einfluss auf das
Fahrverhalten zu haben, sprich: es sind nur andere Landschaften
und Streckenführungen. Etwas enttäuschend!
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Die Screenshots verraten einiges über
die Grafik: Sie ist nicht unbedingt phänomenal. Allerdings
muss ich auch zugeben, dass die Optik beim Fahren ein deutlich
besseres Bild abgibt als auf den Screens. Die PSP Version schlägt
"Ridge Racer DS" aber in jeder Hinsicht. Hinzu kommen
Mängel bei der Kollisionsabfrage (Banden oder gegnerische
Fahrzeuge können auch mal durchfahren werden) sowie ziemlich
eintönige Soundeffekte.
Schade
Irgendwie hatte ich erwartet, dass
sich die schlechten Prognosen für "Ridge Racer DS"
in Luft auflösen würden. Leider lag ich falsch. Das
Spiel macht zum Teil durchaus Spass - im Vergleich mit der
PSP Version hat es aber keine Chance. Die durchschnittliche Grafik,
langweiligen Strecken (auch wenn ein Modus für spiegelverkehrtes
Befahren vorhanden ist) und offensichtlichen Fehler im Gameplay
stellen Negativpunkte dar, die einfach nicht sein dürften.
Für Fans von Rennspielen könnte "Ridge Racer DS"
aber vielleicht doch das Richtige sein - im Mehrspielermodus
mit bis zu 6 Mitfahrern macht das Game durchaus Spass, zudem
soll bald neuer Content via WLAN downloadbar sein.
www.namco.com/games/ridgeracer
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