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Nr. 137 / November 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Achtneunzehn
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Die Macht des Volkes
Punisher - Irisches Erbe
 

Garth Ennis & Leandro Fernandez: "The Punisher - Irisches Erbe" (Superhelden) | Marvel/Panini
Ennis rechnet mit gewissen Leuten ab!

Der Punisher ist ja, seitdem sich Ennis seiner annahm, wieder kräftig in neuen Bänden unterwegs. Und diesmal legt er sich mit Iren an. Dabei kam Frank Castle gelegen, dass er einen Auftrag vom MI6 angeboten bekommt, sich gewisser Leute anzunehmen.

Von Matti Johan Martin.

Eigentlich hat der Punisher Castle nichts gegen Iren, solange sie in den USA nicht in krumme Geschäfte verwickelt sind. Und der Rachefeldzug beginnt auch erst, nachdem Castle knapp einem Bombenanschlag entkommt. Dieser Anschlag galt zwar nicht ihm, aber dennoch gerät er ob der kriminellen Tat in Rage. Nachdem er mitlauschen konnte, dass die Bombe wegen Bauart und verwendeter Materialien mit Britannien in Verbindung steht, will er sich gewisse Iren vorköpfen. Doch gerade als er den Boss der lokalen Gang irischer Vorfahren eliminieren will, wird dieser entführt. Darauf meldet sich ein britischer Geheimagent, den Castle noch aus Vietnam kennt, bei ihm und informiert ihn über gewisse Umstände. So sind ehemalige IRA Mitglieder irgendwie in die Sache verwickelt. Es stellt sich dann heraus, dass drei bewaffnete Organisationen irischer Einwanderer in Erbstreitigkeiten stecken. Denn der alte verstorbene Godfather Nesbitt hinterliess allen drei jeweils einen Teil einer Karte, welche den Weg zu seinem verborgenen Riesenvermögen weist.
Doch hinter alldem steckt eine grausame Rache, deren Castle beinahe selbst Opfer wird.

Ennissche Gewaltorgie mit Bezügen zu seiner alten Heimat
Ennis war ja noch nie ein Kind von Traurigkeit was Gewalt betrifft. So fliesst auch hier wieder fast bruttoregistertonnenweise Blut. Doch neben all der US typischen Banalisierung von Gewalt spricht Ennis auch gewisse Dinge an, die ihm in seiner alten Heimat gewiss Schwierigkeiten bereiten werden. So sind die Ausführungen zur Lage von Nordirland und die Einstellungen von Briten, Iren und Amerikanern zu Nordirland doch ein kaum verhohlener Angriff auf die IRA. Wie er auch die US-Amerikaner irischer Abstammung als Grossmäuler darstellt.
Diese Metatexte erheben diesen Punisherband über das Gros der Reihe, was diesen Band nicht nur für Gewaltfetischisten lesenswert macht. Die Zeichnungen stechen nicht über den US typischen Standard heraus. Die Panelanordnung ist jedoch sehr übersichtlich.
Die Zusätze wie Klappentexte und Cover der einzelnen Hefte sind inzwischen ein angenehmer Standard.

139 Seiten, CHF 30.30

www.speedcomics.de
www.paninicomics.de


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