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Nr. 137 / November 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hermann Ritter, Michael Scheuch & Fantasy Club e.V: "Magira - Jahrbuch zur Fantasy 2005" (Sekundärliteratur) | Fantasy Club e.V.
Alle Jahre wieder unverzichtbar

Seit 2001 veröffentlicht der Fantasy Club e.V. sein Jahrbuch zur Fantasy. Und wie jedes Jahr kommt der Fantasyfan nicht umhin, sich dieses nicht allumfassende, aber sehr ausführliche Werk zu lesen.

Von Matti Johan Martin.

Wobei gleich vermerkt sei, dass sich das Jahrbuch wirklich nur mit dem Genre Fantasy befasst. Science Fiction taucht nicht auf. Der Fokus liegt klar auf den Genres der Fantasy, sei es nun die Sword&Sorcery oder ein anderes Subgenre. Da die Genregrenzen heutzutage vielfach doch unklar sind, tauchen hier aber auch andere phantastische Genres auf. Und dies liegt nicht etwa an einer Inkonsequenz der Macher dieses guten Werks. Dies liegt vielmehr an den Vermarktungsstrategien der Autoren/Verlage. So etwa findet sich eine Buchbesprechung zu einem sehr unterhaltsamen Werk, das eigentlich in das Genre der historischen Romane gehörte, jedoch vom Verlag unter dem Label Fantasy verkauft wird. Dann gibt es einen Artikel zu Tad Williams, der ebenso in den Genres Fantasy wie SF Werke veröffentlicht. Dies ist aber noch bei vielen anderen Autoren anzutreffen, etwa bei Markus Heitz (zum Interview mit Markus Heitz in Nr. 108).

Und dagegen ist eigentlich auch nichts einzuwenden.
Wie jedes Jahr bietet Magira verschiedene Läckerli. Neben Buchbesprechungen finden sich Kurzgeschichten (diesmal sogar eine des Fantasyautoren der letzten Jahre: George R.R. Martin), Marktübersichten von Buch, Film und Multimedia und ,klassische' Sekundärliteratur, die jedem Studenten gute Informationen zu Robert Asprin liefert. Auch wenn klar angemerkt sei, dass dieser Jahrgang doch etwas sehr kritisch ausgefallen ist. Es finden sich etliche Verrisse, auch wenn sie sehr gut begründet werden und nicht unbedingt auf persönliche Abneigungen zurückzuführen sind. Und seien wir doch ehrlich, nicht alles was in der Werbung versprochen wird, trifft zu. Und diese Verrisse sind ja für einige wiederum Kaufempfehlungen. Es gab ja einige, die sich Reich-Ranitzkis Verrisse gekauft haben. Ganz nach dem alten Gesetz des Showbusiness' ,bad news are also news'.
Es findet sich also reichhaltig Stoff in diesem Jahrbuch, das für einen Kleinverlag sehr professionell gemacht wurde. Aber der Genrekenner ist sich dessen schon seit Jahren bewusst, wie etwa an den Publikationen des Festaverlags sehr deutlich wird.

Leider kann man dieses Jahrbuch nicht einfach so im Buchhandel kaufen. Obwohl es eine ISBN hat, scheinen einige Kleinverlage nicht im schweizerischen Bücherzentrum greifbar zu sein. Aber dem ist schnell abgeholfen: einfach den untenstehenden Link ansteuern und das Buch wird bequem nach Hause in die Schweiz geliefert.

Es lohnt sich auf jeden Fall!

400 Seiten, ca. CHF 26.00

www.magira.com


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