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Nr. 137 / November 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Alfred Komarek: "Die Villen der Frau Hürsch " (Roman) | Diogenes
Auf der Suche nach der Vergangenheit

Die Hauptperson im Roman von Alfred Komarek ist auf der Suche nach ihrer Vergangenheit. In einem österreichischen Tourismusgebiet findet er Spuren seiner Vorfahren und beginnt zu recherchieren

Von Thomas Iseli.

Daniel Käfer ist 39 und beruflich an einem Wendepunkt. Als früherer Chefredaktor des angesehenen «IQ» genoss er viel Respekt. Doch die Konzernspitze beschloss das Magazin einzustellen und entliess Käfer. Diesen Wendepunkt nutzt der Journalist, um mit einer Reise in seine Jugend zurückzukehren und dabei über seine Zukunft nach zu denken. Er packt seine sieben Sachen und fährt mit seinem 2CV ins Grüne.

Verlosung

Das Netzmagazin verlost 1 Exemplar von Komareks "Die Villen der Frau Hürsch". Um teilzunehmen beantworten Sie bitte folgende Frage:

Was ist das Salzkammergut?

Schicken Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff "Die Villen der Frau Hürsch" an gewinnen@netzmagazin.ch. Nicht vergessen: richtige Antwort, Name, Telefonnummer und vollständige Adresse. Teilnahmeschluss ist der 31. November 2005. Viel Glück!

Salzkammergut
Die Geschichte spielt in der bekannten österreichischen Tourismusregion Salzkammergut. Als kleiner Knabe spielte Daniel dort mit seinem Bruder, dem heute erfolgreichen Anwalt. In der idyllischen Landschaft fühlt sich Käfer wohl: «Er seufzte zufrieden, gab ein ordentliches Trinkgeld und fand sein arbeitsloses Dasein durchaus erträglich.» Ein Stein mit der Inschrift "M. Käfer", weckt sein «Interesse und in seinem romantischen Gemüt formt sich die Geschichte einer Vorfahrin.» Daniel findet heraus, dass Mizzi tatsächlich seine Urgrossetante war. Er macht es sich zur Aufgabe, über die Vergangenheit von Mizzi zu forschen. Ihr bescheidenes Leben als Haushälterin und der mysteriöse Tod 1933 macht in neugierig. Bei seinen Recherchen trifft er interessante Persönlichkeiten, die nicht alle das sind, was sind vorgeben zu sein.

Erzählkunst
Die dialogreiche Geschichte überzeugt durch Komareks pointierte Sicht auf die wahren Details. Seine Erzählkunst ist gross und dadurch wird der Roman spannend. Facettenreich und haargenau umschreibt Komarek seine Hauptfiguren, die einem im Laufe der Lektüre ans Herz wachsen. Die schöne, idyllische Region in der Provinz ist Schauplatz einer Geschichte, die der Schriftsteller mit einer Portion kriminalistischen Feinsinn vermischt mit Humor und Sarkasmus umsetzt.

Vielseitiger Autor
Der 1945 in Aussee geborene Komarek lebt und schreibt in Wien. Während seinem Jurastudium begann er aus Geldnot Glossen und Reportagen für Zeitungen zu schreiben. Er arbeitet für das Radio und schrieb Hörspiele, Essays, Feuilletons und Erzählungen für den Bairischen und Hessischen Rundfunk. Komarek wurde vor allem durch seine Polit-Romane bekannt, doch wichtig ist ihm auch die Tätigkeit für Magazine wie Globo, Geo oder Kurier und Freizeit.

256 Seiten, CHF 14.90

www.alfred-komarek.at

Zum Autor

Foto: Claus Gretter, Diogenes-Archiv
Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee, lebt und schreibt in Wien. Jurastudium in Wien. Er fing als Student zu schreiben an, weil er dringend Geld brauchte: Glossen und Reportagen für Zeitungen, bald aber auch Texte für das Radio. Hier versuchte Komarek schon in den 60er und 70er Jahren, die Möglichkeiten dieses jungen Mediums auszuschöpfen und auch das geschriebene Wort speziell für die Anforderungen des Hörfunks zu gestalten. Es folgten Sendungen auch im Bayerischen und im Hessischen Rundfunk: Features, Hörspiele, Essays, Feuilletons, Erzählungen und TV-Drehbücher. Nicht minder wichtig war und ist ihm die Tätigkeit für Magazine wie "Geo", "Globo", "Abenteuer und Reisen", "Kurier Freizeit" und "Merian". Alfred Komarek ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich als literarischer Wegbegleiter durch österreichische und europäische Kulturlandschaften erweist, aber auch als Essayist und Erzähler.

Quelle: Diogenes


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