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Alfred Komarek: "Die Villen der Frau
Hürsch " (Roman) | Diogenes
Auf der Suche nach der Vergangenheit
Die Hauptperson im Roman von Alfred
Komarek ist auf der Suche nach ihrer Vergangenheit. In einem
österreichischen Tourismusgebiet findet er Spuren seiner
Vorfahren und beginnt zu recherchieren
Von Thomas Iseli.
Daniel Käfer ist 39 und beruflich an
einem Wendepunkt. Als früherer Chefredaktor des angesehenen
«IQ» genoss er viel Respekt. Doch die Konzernspitze
beschloss das Magazin einzustellen und entliess Käfer. Diesen
Wendepunkt nutzt der Journalist, um mit einer Reise in seine
Jugend zurückzukehren und dabei über seine Zukunft
nach zu denken. Er packt seine sieben Sachen und fährt mit
seinem 2CV ins Grüne.
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Verlosung
Das Netzmagazin verlost 1 Exemplar von Komareks
"Die Villen der Frau Hürsch". Um teilzunehmen
beantworten Sie bitte folgende Frage:
Was ist das Salzkammergut?
Schicken Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff
"Die Villen der Frau Hürsch" an gewinnen@netzmagazin.ch.
Nicht vergessen: richtige Antwort, Name, Telefonnummer und vollständige
Adresse. Teilnahmeschluss ist der 31. November 2005. Viel Glück!
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Salzkammergut
Die Geschichte spielt in der bekannten österreichischen
Tourismusregion Salzkammergut. Als kleiner Knabe spielte Daniel
dort mit seinem Bruder, dem heute erfolgreichen Anwalt. In der
idyllischen Landschaft fühlt sich Käfer wohl: «Er
seufzte zufrieden, gab ein ordentliches Trinkgeld und fand sein
arbeitsloses Dasein durchaus erträglich.» Ein Stein
mit der Inschrift "M. Käfer", weckt sein «Interesse
und in seinem romantischen Gemüt formt sich die Geschichte
einer Vorfahrin.» Daniel findet heraus, dass Mizzi tatsächlich
seine Urgrossetante war. Er macht es sich zur Aufgabe, über
die Vergangenheit von Mizzi zu forschen. Ihr bescheidenes Leben
als Haushälterin und der mysteriöse Tod 1933 macht
in neugierig. Bei seinen Recherchen trifft er interessante Persönlichkeiten,
die nicht alle das sind, was sind vorgeben zu sein.
Erzählkunst
Die dialogreiche Geschichte überzeugt
durch Komareks pointierte Sicht auf die wahren Details. Seine
Erzählkunst ist gross und dadurch wird der Roman spannend.
Facettenreich und haargenau umschreibt Komarek seine Hauptfiguren,
die einem im Laufe der Lektüre ans Herz wachsen. Die schöne,
idyllische Region in der Provinz ist Schauplatz einer Geschichte,
die der Schriftsteller mit einer Portion kriminalistischen Feinsinn
vermischt mit Humor und Sarkasmus umsetzt.
Vielseitiger Autor
Der 1945 in Aussee geborene Komarek lebt und schreibt in Wien.
Während seinem Jurastudium begann er aus Geldnot Glossen
und Reportagen für Zeitungen zu schreiben. Er arbeitet für
das Radio und schrieb Hörspiele, Essays, Feuilletons und
Erzählungen für den Bairischen und Hessischen Rundfunk.
Komarek wurde vor allem durch seine Polit-Romane bekannt, doch
wichtig ist ihm auch die Tätigkeit für Magazine wie
Globo, Geo oder Kurier und Freizeit.
256 Seiten, CHF 14.90
www.alfred-komarek.at
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Zum Autor
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Foto: Claus Gretter, Diogenes-Archiv |
Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee,
lebt und schreibt in Wien. Jurastudium in Wien. Er fing als Student
zu schreiben an, weil er dringend Geld brauchte: Glossen und
Reportagen für Zeitungen, bald aber auch Texte für
das Radio. Hier versuchte Komarek schon in den 60er und 70er
Jahren, die Möglichkeiten dieses jungen Mediums auszuschöpfen
und auch das geschriebene Wort speziell für die Anforderungen
des Hörfunks zu gestalten. Es folgten Sendungen auch im
Bayerischen und im Hessischen Rundfunk: Features, Hörspiele,
Essays, Feuilletons, Erzählungen und TV-Drehbücher.
Nicht minder wichtig war und ist ihm die Tätigkeit für
Magazine wie "Geo", "Globo", "Abenteuer
und Reisen", "Kurier Freizeit" und "Merian".
Alfred Komarek ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er
sich als literarischer Wegbegleiter durch österreichische
und europäische Kulturlandschaften erweist, aber auch als
Essayist und Erzähler.
Quelle: Diogenes
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