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Work in progress
Das Editorial diesmal von:
Matti Johan Martin,
Rubrikleiter Comics (Ressort Lesen)
Willkommen bei der Novemberausgabe 2005 des
Netzmagazins.
Wie jeden Monat investieren wir viel Zeit und Geld, wobei wir
uns natürlich bei unseren Partnern für ihre Unterstützung
bedanken, in eine neue Ausgabe, die wieder mit verschiedenen
Artikeln zum kulturellen Leben in der Schweiz und darüber
hinaus aufwartet. Wie jedes mal vermitteln wir unsere subjektiven
Eindrücke und Meinungen zu verschiedenen Themen aus allen
möglichen Bereichen der Geschehnisse rund um uns herum.
Wie immer finden Sie, werte Leserin, werter
Leser, verschiedene Artikel zu den unterschiedlichsten Themen,
die allesamt durch ihre VerfasserInnen geprägt sind.
Sie finden dabei auch Informationen in Artikeln, die Sie dort
sicherlich nicht zu treffen glauben. Womit Sie herzlich eingeladen
werden, vor allem in Bereiche hineinzuschauen, die Sie eigentlich
gar nicht interessieren.
Wir sind jetzt seit 5 Jahren auf dem Marktplatz
der Onlinemagazine in unterschiedlichen Formaten anzutreffen.
Unermüdlich kämpfen wir jeden Monat mit den Tücken
der modernen Schreib- und Publikationsgeräten, die Sie sicherlich
selbst kennen gelernt haben, wenn Sie selbst schreiben. Doch
im Gegensatz zu den grossen Verlagen können wir es uns nicht
leisten, eine absolute Qualitätsprüfung zu durchzuführen,
obwohl wir uns mit viel Elan und dem jeweiligen Sachverstand
hinter die Tasten klemmen. Und auch manchmal über die Rechtschreibnorm
streiten. Aber auch wir passen uns den Zeiten an. Erreichten
wir zu Beginn unsere Leserschaft noch über E-Mail, publizieren
wir seit mehreren Jahren nun im Internet (was beinahe in der
IT-Welt einem Methusalix
gleich kommt, wechseln doch die Formate und Technik doch beinahe
jeden Monat, resp. im Halbjahresrythmus). Wieso bloss hat ein
unkommerzielles Projekt die grosse Seifenblase der New Economy
überlebt?
Obwohl sich gleichzeitig seit ein paar Jahren der Niedergang
der Printmedien ab abzeichnet. Und dies wohl bemerkt im Informationszeitalter.
Nun, wir sind eine Plattform, in der sich
überall irgendwelche Botschaften aus allen möglichen
Perspektiven verstecken und sich widersprechen, da die Artikel
eben von einer grauen Mannschaft zusammengesetzt werden. Nun,
jeder von uns gibt sein Bestes, der Eine weniger, die Andere
mehr (die beiden Artikel sind je nach Ausgabe austauschbar).
Und dies selbstverständlich in der zur
Verfügung stehenden Zeit, die wir auch nicht im Überfluss
haben. Wie viele Musiker hören einige von uns die Frage:
Netzmagazin oder ich?
Wenn wir uns trotzdem für das Netzmagazin entscheiden, sind
wir dann etwa verrückt? Vielleicht, wenn Sie Leidenschaft
oder Hingabe als pathologisch disqualifizieren schon.
Nun, dann müssten Sie leider so gut wie
auf alle Künste verzichten, eine unbekannte Messzahl der
Wissenschaft (wirkliche Wissenschaftler forschen leidenschaftlich
mit Hingabe für das Wissen und nicht nur für den blossen
Profit) ist als pathologisch disqualifiziert und ebenso müssen
Sie auf den grossen Teil der Wirtschaft verzichten, die eben
mit Emotionen ihr Geld verdient. Oder geniessen Sie etwa Schokolade
wegen den Nährstoffen oder trinken Sie einen Wein nur wegen
der flüssigen Form?
Darum greifen Sie doch im Internet auf uns
zu. Schimpfen Sie über uns, lachen Sie über uns, stimmen
Sie uns zu, lassen Sie Sich zu einer neuen Erfahrung verleiten,
indem Sie mal all die vorgestellten Informationsträger wie
Bücher, Filme, CDs, Theater mit ihren Sinnen erfahren, um
dann entweder den Sachverstand des jeweiligen Autors anzuzweifeln
oder anzuerkennen. Denn trotz aller Objektivität hat jeder
Autor seine Vorlieben.
Ich für meinen Teil, empfehle, durch
die Qual der Wahl gemartert, aus der Novemberausgabe 2005 einfach
mal folgende Artikel:
Dass die Sonne auch schlechte Eigenschaften
hat, musste Ikarus am Leibe erfahren, - dass diese zerstörerische
Energie auch sinnvoll genutzt wird, können Sie Wissensteil
nachlesen. Und dank der durch Katrina und andere Grossereignisse
verursachten Ölkrise, stiegen auch die Börsenkurse
gewisser Unternehmen.
Lesen Sie doch das "Tagebuch"
(das nicht wie ein Blog aufgebaut ist) von Lena Vurma, welche
in der Hauptstadt des "grossen nördlichen Kantons"
einige Eindrücke der dortigen Filmhochschule wiedergibt.
Falls Sie lieber in eine Bühnenvorstellung
gehen wollen, dann inspiriert Sie vielleicht die Rubrik
Bühne im Ressort Sehen .
Ich lade Sie, werte Leserin, werter Leser,
jedoch ein, auch die anderen Artikel anzusteuern.
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