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Nr. 137 / November 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Editorial diesmal von:
Matti Johan Martin, Rubrikleiter Comics (Ressort Lesen)

Willkommen bei der Novemberausgabe 2005 des Netzmagazins.
Wie jeden Monat investieren wir viel Zeit und Geld, wobei wir uns natürlich bei unseren Partnern für ihre Unterstützung bedanken, in eine neue Ausgabe, die wieder mit verschiedenen Artikeln zum kulturellen Leben in der Schweiz und darüber hinaus aufwartet. Wie jedes mal vermitteln wir unsere subjektiven Eindrücke und Meinungen zu verschiedenen Themen aus allen möglichen Bereichen der Geschehnisse rund um uns herum.

Wie immer finden Sie, werte Leserin, werter Leser, verschiedene Artikel zu den unterschiedlichsten Themen, die allesamt durch ihre VerfasserInnen geprägt sind.
Sie finden dabei auch Informationen in Artikeln, die Sie dort sicherlich nicht zu treffen glauben. Womit Sie herzlich eingeladen werden, vor allem in Bereiche hineinzuschauen, die Sie eigentlich gar nicht interessieren.

Wir sind jetzt seit 5 Jahren auf dem Marktplatz der Onlinemagazine in unterschiedlichen Formaten anzutreffen. Unermüdlich kämpfen wir jeden Monat mit den Tücken der modernen Schreib- und Publikationsgeräten, die Sie sicherlich selbst kennen gelernt haben, wenn Sie selbst schreiben. Doch im Gegensatz zu den grossen Verlagen können wir es uns nicht leisten, eine absolute Qualitätsprüfung zu durchzuführen, obwohl wir uns mit viel Elan und dem jeweiligen Sachverstand hinter die Tasten klemmen. Und auch manchmal über die Rechtschreibnorm streiten. Aber auch wir passen uns den Zeiten an. Erreichten wir zu Beginn unsere Leserschaft noch über E-Mail, publizieren wir seit mehreren Jahren nun im Internet (was beinahe in der IT-Welt einem Methusalix gleich kommt, wechseln doch die Formate und Technik doch beinahe jeden Monat, resp. im Halbjahresrythmus). Wieso bloss hat ein unkommerzielles Projekt die grosse Seifenblase der New Economy überlebt?
Obwohl sich gleichzeitig seit ein paar Jahren der Niedergang der Printmedien ab abzeichnet. Und dies wohl bemerkt im Informationszeitalter.

Nun, wir sind eine Plattform, in der sich überall irgendwelche Botschaften aus allen möglichen Perspektiven verstecken und sich widersprechen, da die Artikel eben von einer grauen Mannschaft zusammengesetzt werden. Nun, jeder von uns gibt sein Bestes, der Eine weniger, die Andere mehr (die beiden Artikel sind je nach Ausgabe austauschbar).

Und dies selbstverständlich in der zur Verfügung stehenden Zeit, die wir auch nicht im Überfluss haben. Wie viele Musiker hören einige von uns die Frage: Netzmagazin oder ich?
Wenn wir uns trotzdem für das Netzmagazin entscheiden, sind wir dann etwa verrückt? Vielleicht, wenn Sie Leidenschaft oder Hingabe als pathologisch disqualifizieren schon.

Nun, dann müssten Sie leider so gut wie auf alle Künste verzichten, eine unbekannte Messzahl der Wissenschaft (wirkliche Wissenschaftler forschen leidenschaftlich mit Hingabe für das Wissen und nicht nur für den blossen Profit) ist als pathologisch disqualifiziert und ebenso müssen Sie auf den grossen Teil der Wirtschaft verzichten, die eben mit Emotionen ihr Geld verdient. Oder geniessen Sie etwa Schokolade wegen den Nährstoffen oder trinken Sie einen Wein nur wegen der flüssigen Form?

Darum greifen Sie doch im Internet auf uns zu. Schimpfen Sie über uns, lachen Sie über uns, stimmen Sie uns zu, lassen Sie Sich zu einer neuen Erfahrung verleiten, indem Sie mal all die vorgestellten Informationsträger wie Bücher, Filme, CDs, Theater mit ihren Sinnen erfahren, um dann entweder den Sachverstand des jeweiligen Autors anzuzweifeln oder anzuerkennen. Denn trotz aller Objektivität hat jeder Autor seine Vorlieben.

Ich für meinen Teil, empfehle, durch die Qual der Wahl gemartert, aus der Novemberausgabe 2005 einfach mal folgende Artikel:

Dass die Sonne auch schlechte Eigenschaften hat, musste Ikarus am Leibe erfahren, - dass diese zerstörerische Energie auch sinnvoll genutzt wird, können Sie Wissensteil nachlesen. Und dank der durch Katrina und andere Grossereignisse verursachten Ölkrise, stiegen auch die Börsenkurse gewisser Unternehmen.

Lesen Sie doch das "Tagebuch" (das nicht wie ein Blog aufgebaut ist) von Lena Vurma, welche in der Hauptstadt des "grossen nördlichen Kantons" einige Eindrücke der dortigen Filmhochschule wiedergibt.

Falls Sie lieber in eine Bühnenvorstellung gehen wollen, dann inspiriert Sie vielleicht die Rubrik Bühne im Ressort Sehen .

Ich lade Sie, werte Leserin, werter Leser, jedoch ein, auch die anderen Artikel anzusteuern.

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