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Nr. 135 / September 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Veranstaltungskalender September

Datum Ort Veranstaltung
05.09.05 Basel Jorge Bucay: Komm, ich erzähle dir eine Geschichte
06.09.05 Bern Jorge Bucay: Komm, ich erzähle dir eine Geschichte
06.09.05 Basel Swiss Me by Roger Bonner, illustrated by Edi Barth
13.09.05 Olten Verena Steiner: Energiekompetenz
13.09.05 Zürich Lesezirkel: Robert Walser: Jakob von Gunten
14.09.05 Zürich Michel Houellebecq
14.09.05 Basel Book Discussion Group on "Old School" by Tobias Wolff
15.09.05 Chur Yusuf Yesilöz: Der Imam und die Eselin
15.09.05 Zürich Paarläufe : "hoch hinaus" - Diana Dodson & Guy Krneta
16.09.05 Zürich Kenzaburô Ôe
16.09.05 Sursee Yusuf Yesilöz: Der Imam und die Eselin
17.09.05 -
18.09.05
Basel 4. Internationales Lyrikfestival Basel
19.09.05 Zürich Yusuf Yesilöz: Der Imam und die Eselin
22.09.05 Zürich Schillerpreise 2005
23.09.05 Zürich Rhea Galanaki: Das Leben des Ismail Ferik Pascha
26.09.05 Basel Agota Kristof: Die Analphabetin
26.09.05 Zürich Eva Menasse und Dimitré Dinev
27.09.05 Bern Jean Ziegler: Das Imperium der Schande
27.09.05 Winterthur Literatur & Fotografie: Robert Frank und die Beat Generation
28.09.05 Zürich Zsuzsanna Gahse Buchvernissage
29.09.05 Menzingen (Zug) Yusuf Yesilöz: Der Imam und die Eselin
29.09.05 Zürich Melanie Arns, Gerhard Kofler, Klaus Merz und Christine Pitzke
29.09.05 /
01.10.05 /
02.10.05
Zürich Figurentheater Vagabu: Kratochvil - eine panische Reise (Nicolas Mahler)
30.09.05 Bern Alex Capus: Reisen im Licht der Sterne
30.09.05 Olten Harry Potter Band VI

 

Montag, 5. September 2005, 19.30 Uhr, Buchhandlung Bider und Tanner in Basel
Lesung und Signierung: Jorge Bucay "Komm, ich erzähl dir eine Geschichte"

Das Leben ist eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Kommt ganz drauf an, findet Jorge, der Dicke, in dem man erst auf den zweiten Blick den Psychotherapeuten erkennt, es gibt für alles eine Erklärung. Und schwierige Sachen erklärt man am besten - mit Geschichten! Einer, dem das Leben bisweilen ziemlich kompliziert vorkommt, ist Demian. Weil der neugierige junge Mann auf seine vielen Fragen alleine keine Antworten findet, geht er zu Jorge. Zusammen trinken sie Tee, und Jorge erzählt ihm bei jedem Besuch eine erhellende Geschichte. So leichtfüßig und witzig, lehrreich und unterhaltsam hat man noch nie über das Leben gelesen! Und ganz nebenbei lernen wir dabei, uns selbst, unsere Beziehungen und Ängste besser zu verstehen. Eigentlich ist es wie mit dem Meister und dem Ring. Aber das ist eine andere Geschichte...

Eintritt: Fr. 10.-, Reservationen unter Tel 061 206 99 95 oder per E-Mail unter info@biderundtanner.ch.

 

Dienstag, 6. September 2005, 20 Uhr, Stauffacher Bern
Jorge Bucay: Komm, ich erzähl dir eine Geschichte

Der argentinische Schriftsteller hat ein inspirierendes Weisheitsbuch und globales Geschichtenmosaik geschrieben. Er wird vorgestellt von Verleger Egon Ammann.

Das Leben ist für den Stadtneurotiker Demian eine ziemlich komplizierte Angelegenheit - und schwierige Sachen erklärt man am besten mit Geschichten. So denkt zumindest Jorge, und mit witzigen, kurzweiligen und lehrreichen Erzählungen hilft der Arzt dem jungen Mann, sich selbst und seinen Problemen auf die Spur zu kommen. Dabei schöpft er nicht nur aus dem argentinischen Märchenfundus, auch die Sagenwelt der Antike, Sufi-Geheimnisse, Zen-Weisheiten und sephardische Legenden finden Eingang in seinen Erzählkosmos. Jorge Bucay (1949), im spanischen Sprachraum ein Bestsellerautor, arbeitet als Psychiater und Gestalttherapeut. Die Fabel-, Parabel- und Märchensammlung "Komm, ich erzähl dir eine Geschichte" ist die erste Publikation in Deutsch. Ein Abend in Spanisch/Deutsch, Übersetzung und Moderation: Alexander Dobler.

Stauffacher Bern, Abendeingang Ryffligässchen 8, Bern, Türöffnung 19.30
Eintritt Fr. 12.-, Vorverkauf Kasse 2. OG, Tel 031 313 63 63 oder unter

www.stauffacher.ch

 

Mittwoch, 7. September 2005, 18.30-20.00 Uhr, Bergli Books Basel
"Swiss Me" by Roger Bonner, illustrated by Edi Barth

Ever tried socializing at the bottle bank? Or finding the Röstigraben? Want to improve your Swiss German in 30 minutes? Ever run into Mr. Tell looking for his son? Need to check if you are becoming too Swiss?

These playful stories by Swiss humorist Roger Bonner will give new perspectives and pleasures to your life with the Swiss. You are invited to join us for an
Apero to celebrate the publication of "Swiss Me".

Bergli Bookshop, Rümelinsplatz 19, 4001 Basel
info@bergli.ch, Tel 061 373 27 77

www.bergli.ch

 

Dienstag, 13. September 2005, 20 Uhr, Buchhandlung Schreiber Olten
Verena Steiner: Energiekompetenz
 
Produktiver denken, wirkungsvoller Arbeiten, entspannter Leben. Eine Anleitung für Vielbeschäftigte, für Kopfarbeit und Management.

Buchhandlung Schreiber, Kirchgasse 7, 4600 Olten
Tel 062 205 00 00, info@schreibers.ch

www.schreibers.ch

 

Dienstag, 13. September 2005, 20 Uhr, Literaturhaus Zürich
Lesezirkel: Robert Walser: Jakob von Gunten

Die Geschichte des scheuen Zöglings Jakob von Gunten, der im seltsamen Berliner Knabenpensionat Benjamenta, in dem man "sehr wenig lernt", zu einiger Selbstgewissheit findet, wird uns in diesem Lesezirkel beschäftigen. Der Roman "Jakob von Gunten. Ein Tagebuch" stammt von Robert Walser und ist 1909 erstmals erschienen. Er gilt als das bedeutendste seiner grösseren Werke. Das walsertypische Hin und Her von demütigem Sichkleinmachen und kecker Überheblichkeit, von Niedlichem und Hintergründigem bis Hinterhältigem bestimmt auch dieses "Tagebuch" bis in den Stil hinein.

Wie immer sind alle, die das Buch gelesen haben, zur Diskussion eingeladen. Das Gespräch führt Thomas Ehrsam.

Literaturhaus der Museumsgesellschaft, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Eintritt frei

www.mug.ch/literaturhaus/

 

Mittwoch, 14. September 2005, 20 Uhr, Grosser Vortragssaal Kunsthaus Zürich
Michel Houellebecq

Das Literaturhaus und die Zürcher Kantonalbank laden Sie ein zu einer Lesung mit Michel Houellebecq und einem anschliessenden Umtrunk.
Houellebecqs vierter Roman "La possibilité d'une île" (dt. "Die Möglichkeit einer Insel", DuMont Verlag) erscheint nach seinem dreijährigen Schweigen zeitgleich in sechs Sprachen. - Es sei sein bester Roman, sagte er in einem Interview zu "les Inrockuptibles", und das mache ihn für ein, zwei Monate glücklich.
"Die Möglichkeit einer Insel" ist aber auch ein trauriger Roman, denn Houellebecq zeigt sich darin abermals ganz als Humanist ex negativo und rechnet mit unserer selbstzerstörerischen Gegenwartsgesellschaft ab, endgültig.

Das Gespräch mit Michel Houellebecq führt Barbara Villiger Heilig (Feuilletonredaktorin, NZZ) auf Französisch. Aus der deutschen Übersetzung liest Robert Hunger-Bühler.

Veranstaltet vom Literaturhaus der Museumsgesellschaft, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Eintritt: Fr. 20.- / 15.-, Tel 01 254 50 00 oder unter

www.mug.ch/literaturhaus

Anmeldungen, die vor dem 29. August abgeschickt werden, können nicht berücksichtig werden.

 

Mittwoch,14. September 2005, 19.00-20.30 Uhr, Bergli Books Basel
Book Discussion Group on "Old School" by Tobias Wolff

During his senior year at an elite New England prep school, a young man who had struggled to fit in with his contemporaries finds his life unraveling due to the school's obsession with literary figures and their work.

Anyone is welcome to attend the meetings of the Book Discussion Group but it is recommended that you have read the book in advance.

Bergli Bookshop, Rümelinsplatz 19, 4001 Basel
info@bergli.ch, Tel 061 373 27 77

www.bergli.ch

 

Donnerstag, 15. September 2005, 20 Uhr, Bündner Volksbibliothek Chur
Yusuf Yesilöz: Der Imam und die Eselin

Yusuf Yesilöz liest aus seinem Buch "Der Imam und die Eselin", in dem es um Dorfzwiste, rauschenden Feste und Geschäftsangelegenheiten unter Männern geht.

Bündner Volksbibliothek, Arcas 1, Chur, veranstaltet vom Rotpunktverlag

www.rotpunktverlag.ch

 

Donnerstag, 15. September 2005, 20 Uhr, Literaturhaus der Museumsgesellschaft Zürich
Paarläufe : "hoch hinaus" - Diana Dodson & Guy Krneta

Kunst und Literatur im Dialog auf verschiedenen Plattformen: als performative Veranstaltung, Beilage im Kunst-Bulletin und Ausstellung.
Der Berg ist ein beliebtes Motiv in Kunst, Literatur und Musik - er ist Landschaft und ökologisches System, Erholungs- und Rückzugsraum, Ort der Sehnsucht und der persönlichen Herausforderung, Metapher oder Symbol. Die Schweizer Künstlerin Diana Dodson und der Schriftsteller und Dramaturg Guy Krneta präsentieren uns an dem Abend ihre Sicht auf die Berge.
Diana Dodson (geb. 1963) arbeitet vorwiegend mit Video- und Objektinstallationen. Für die Ausstellung "hoch hinaus" realisierte sie ihre Installation "Eigerwohnwand".
Guy Krneta (geb. 1964) schrieb zahlreiche Theaterstücke und schreibt seit ein paar Jahren auch Prosa. Zuletzt erschien "Zmittst im Gjätt uss/Mitten im Nirgendwo" (Aufbau Verlag, 2003).

Literaturhaus der Museumsgesellschaft, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Eintritt: Fr. 15.-/10.-, Tel 01 254 50 00 oder

www.mug.ch/literaturhaus

 

Freitag, 16. September 2005, 20 Uhr, Zunfthaus zur Schmieden Zürich
Kenzaburô Ôe
 
Kenzaburô Ôe (*1935), Nobelpreisträger für Literatur 1994, stellt im Gespräch mit Eduard Klopfenstein (Professor am Ostasiatischen Seminar der Universität Zürich) den eben im S. Fischer Verlag erschienenen Roman "Tagame / Berlin-Tokyo" (jap. "Torikaeko - Chenjiringu", Verlag Kodansha, Tokyo 2000) vor. Aus der deutschen Übersetzung liest der Schauspieler Peter Kner.
Der Selbstmord des Filmemachers Goro treibt den mit ihm befreundeten Schriftsteller Kogito in eine insistierende Selbstbefragung. Hinter diesen Figuren lassen sich leicht der Autor selber und sein 1997 verstorbener Freund Juzo Itami (erfolgreichster Film: Tampopo) ausmachen. Am Ausgang des melancholischen Erinnerungslabyrinths steht jedoch eine Hoffnung: "Vergesst die Toten, und vergesst auch die Lebenden. Wendet euch allein dem Ungeborenen zu."

Zunfthaus zur Schmiden, Marktgasse 20, 8001 Zürich, veranstaltet vom Literaturhaus der Museumsgesellschaft, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Eintritt: Fr. 15.-/10.-, Tel 01 254 50 00 oder

www.mug.ch/literaturhaus

 

Freitag, 16. September 2005, 20 Uhr, Regionalbibliothek Sursee
Yusuf Yesilöz: Der Imam und die Eselin

Yusuf Yesilöz liest aus seinem Buch "Der Imam und die Eselin", in dem es um Dorfzwiste, rauschenden Feste und Geschäftsangelegenheiten unter Männern geht.

Regionalbibliothek Sursee, Herrenrain 22, Sursee, veranstaltet vom Rotpunktverlag

www.rotpunktverlag.ch

 

Samstag, 17. September 2005 / Sonntag, 18. September 2005, 19.30 Uhr / ganzer Tag, Allgemeine Lesegesellschaft am Münsterplatz / Sudhaus Basel
4. Internationales Lyrikfestival Basel

Samstag: Podium: "Was spricht die tiefe Mitternacht?"
"Der Musiker, der Lyriker sind in ihren Instinkten grundverwandt und an sich Eins, aber allmählich spezialisiert und voneinander abgetrennt - bis zum Widerspruch." (Friedrich Nietzsche).
Friederike Kretzen, Sebastian Kiefer und Wolfram Malte Fues wollen miteinander herausfinden, was sich aus dieser Einheit und ihrem Widerspruch an den Gedichten Friedrich Nietzsches ergibt, die Urs Allemann vorträgt: Für den Klang über ihren Zeilen, für den Sinn in ihren Zeilen und für die Poetik unter ihren Zeilen.

Sonntag: Lesungen und Präsentationen mit Birgit Kempker, Matthias Politycki, Hellmuth Opitz, Steffen Jacobs, Oswald Egger, Kathy Zarnegin, Urs Allemann, Joerg Jermann, Peter Gisi, Guy Krneta, Rapper Greis, Wolfram Malte Fues, Rudolf Bussmann, Frank Schablewski, Kurt Aebli, Sebastian Kiefer, Anna Wiesendanger, Cécile Hummel, Stephanie Grob, Christian Uetz, Simon Froehling, Tanja Dückers, Markus Stegmann, Andreas Chiquet u.a.

Samstag: Allgemeine Lesegesellschaft, Münsterplatz 8, Basel
Eintritt: Eintritt: Fr. 15.-/10.-, Zweitageskarte (Samstag und Sonntag) Fr. 35.-/25.-Vorverkauf/Reservierung unter Tel 061 271 49 20 oder mjenny@tiscalinet.ch   

Sonntag: Sudhaus Basel, Burgweg 7
Eintritt: Fr. 25.-/20.-, mit Schülerausweis Fr. 12.- (nur am Sonntag gültig). Vorverkauf/Reservierung unter Tel 061 271 4920 oder bei mjenny@tiscalinet.ch

Genaues Programm und weitere Infos:
www.literaturfestivalbasel.ch

 

Montag, 19. September 2005, 9.15 Uhr, Hochschule für Heilpädagogik Zürich
Yusuf Yesilöz: Der Imam und die Eselin

Yusuf Yesilöz liest aus seinem Buch "Der Imam und die Eselin", in dem es um Dorfzwiste, rauschenden Feste und Geschäftsangelegenheiten unter Männern geht.

Hochschule für Heilpädagogik, Schaffhauserstr. 239, veranstaltet vom Rotpunktverlag

www.rotpunktverlag.ch

 

Donnerstag, 22. September 2005, 18 Uhr, Literaturhaus der Museumsgesellschaft Zürich
Schillerpreise 2005
 
Als älteste und einzige nationale Institution - sie feiert dieses Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum - würdigt die Schweizerische Schillerstiftung jährlich Werke aus allen Sprachregionen mit einem Literaturpreis.

In diesem Jahr wurden zwölf Autorinnen und Autoren ausgezeichnet. Die Verleihung der Schillerpreise an die rätoromanisch- und deutschsprachigen Preisträger erfolgt im Rahmen einer Veranstaltung im Literaturhaus, verbunden mit einer kurzen Lesung von Markus Werner und von Göri Klainguti. Beide Autoren erhalten den Schillerpreis für ihr bisheriges Gesamtwerk.

Einzelwerkpreise erhalten an diesem Abend: Klaus Merz für "Los. Eine Erzählung" und Alain Claude Sulzer für "Ein perfekter Kellner". Das Prädikat "Buch der Schweizerischen Schillerstiftung 2005" erhält Dieter Forte für seinen Roman "Auf der anderen Seite der Welt". Alle Autoren werden an diesem Abend anwesend sein.

Anita Jehli spielt Sätze aus den Cello-Suiten Nr.1 G-Dur op.72 und Nr.2 D-Dur op.80 von Benjamin Britten.

Literaturhaus der Museumsgesellschaft, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Eintritt frei, Reservationen unter Tel 01 254 50 00 oder

www.mug.ch/literaturhaus

 

Freitag, 23. September 2005, 20 Uhr, Literaturhaus der Museumsgesellschaft Zürich
Rhea Galanaki: Das Leben des Ismail Ferik Pascha
 
Zusammen mit ihrer deutschen Übersetzerin Michaela Prinzinger wird Rhea Galanaki (*1948) ihren Roman "Das Leben des Ismail Ferik Pascha" vorstellen (Suhrkamp, 2001, leider vergriffen). Das Gespräch wird übersetzt von Maria Zafon, aus dem Roman liest die Schauspielerin Graziella Rossi.

Galanaki erzählt mit polyphoner Technik und in poetischer Sprache von einem jungen Kreter, der im 19. Jahrhundert nach Ägypten verschlagen wurde, dort zum Islam bekehrt wird und eine militärische Karriere macht. Er kehrt in seine Heimat zurück, um eine Revolution zu bekämpfen, die sein Bruder finanziert, von dem er in der Kindheit getrennt wurde. "Eindringlicher kann die seltsame Identität der modernen Griechen (...) nicht behandelt werden." (FAZ)

Literaturhaus der Museumsgesellschaft, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Eintritt 15.-/10.-, Reservationen unter Tel 01 254 50 00 oder

www.mug.ch/literaturhaus

 

Montag, 26. September 2005, 20 Uhr, Vorstadt-Theater Basel
Agota Kristof: Die Analphabetin

Agota Kristof, die den diesjährigen Preis der Schweizerischen Schillerstiftung erhalten hat und am 30. Oktober 70-jährig wird, kam 1956 von Ungarn in die Schweiz. Sie lebt in Neuchâtel und schreibt auf Französisch. In ihrem schmalen autobiografischen Erzählband «Die Analphabetin» (dt. 2005) lässt sie Momentaufnahmen ihres Lebenswegs aufscheinen. Die unbekümmerte Kindheit im Lehrer-Haushalt, die dramatische Flucht mit ihrem 4-monatigen Mädchen in den Westen und das Fremd-Bleiben in der neuen Sprache - Agota Kristof erschliesst mit wenigen Worten ganze Welten. Ein grossartiges Buch. Durch den Abend führt der Verleger Egon Ammann.

Veranstaltet vom Literarischen Forum Basel
Vorstadt-Theater Basel, St. Alban-Vorstadt 12
Eintritt: Fr. 15.-, Reservationen unter Tel. 061 272 23 43, Abendkasse ab 19.30 Uhr

 

Montag, 26. September 2005, 20 Uhr, Literaturhaus der Museumsgesellschaft Zürich
Eva Menasse und Dimitré Dinev
 
Eva Menasse und Dimitré Dinev lieben Geschichten, die die Geschichte - zum Zweck ihrer Entlarvung - poetisch überhöhen, beide ihre Erstlingsromane sind voll davon. Ihre Geschichten ergeben Porträts von Familien, deren Vorfahren typisch südosteuropäisch so viel miteinander vermischt haben wie die Verkaufsstände und Geschäfte des Wiener Brunnenmarkts. "Wo es Handel gibt", sagt Dimitré Dinev, "kann man nichts gegen Fremde haben."

Eva Menasse macht in "Vienna" (Kiwi, 2005) das Erinnern zum Ausgangspunkt des Erzählens und entwirft mit den Geschichten einer Wiener Familie mit jüdischen und anderen Wurzeln das Bild einer Epoche.

Dimitré Dinevs Erzählungen "Ein Licht über dem Kopf" (Deuticke, 2005) spielen in einem Wien aus der Sicht der Einwanderer, der Unterprivilegierten, die jeden Tag um ihre blosse Existenz zu kämpfen haben.

Eva Menasse (geb. 1970 in Wien) und der seit seiner Flucht aus Bulgarien in Wien lebende, deutsch schreibende Schriftsteller Dimitré Dinev (geb. 1968 in Plovdiv) lesen und führen mit Christine Lötscher (Tages-Anzeiger) ein Gespräch.

Literaturhaus der Museumsgesellschaft, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Eintritt 15.-/10.-, Reservationen unter Tel 01 254 50 00 oder

www.mug.ch/literaturhaus

 

Dienstag, 27. September 2005, 20 Uhr, Stauffacher Bern
Jean Ziegler: Das Imperium der Schande

Die Beseitigung von Hunger und Elend als moralischer Imperativ unserer Zeit: das aufrüttelnde Plädoyer des engagierten Globalisierungskritikers.

Ein rapide um sich greifender Prozess der Refeudalisierung ist im Gange: die multinationalen Konzerne dehnen ihre Macht weltweit aus und erzielen astronomische Gewinne. Eine neue Klasse von Feudalherrschern, Ziegler nennt sie "Kosmokraten", entsteht. Der Handlungsspielraum der UNO und der einzelnen Staaten schrumpft. In seiner neuen Abhandlung über den Kampf gegen Armut und Unterdrückung, im Original doppelsinnig "L'Empire de la Honte" betitelt, gibt der Genfer Soziologe, Ex-Nationalrat und kämpferische Intellektuelle - heute UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung - zwei Massenvernichtungswaffen an, die "Die neuen Herrscher der Welt" (Buchtitel 2002) perfekt auszuspielen wissen: Verschuldung und Hunger.

Stauffacher Bern, Abendeingang Ryffligässchen 8, Bern, Türöffnung 19.30
Eintritt Fr. 1.-, Vorverkauf Kasse 2. OG, Tel 031 313 63 63 oder

www.stauffacher.ch

 

Dienstag, 27. September 2005, 20 Uhr, Zentrum für Fotografie, Winterthur
Literatur & Fotografie: Robert Frank und die Beat Generation - Eine literarische Performance
 
Wie nichts zuvor zerstörte Robert Franks 1959 in New York veröffentlichter Fotoband "The Americans" das Image vom heilen, reichen, fortschrittlichen Amerika. Frank stellte Aussenseiter ins Rampenlicht, fotografierte Schwarze, Arme, Frauen, Tunten, weit abseits der Metropolen. Jack Kerouac schreibt in seinem Vorwort dazu: "Wenn man diese Bilder gesehen hat, weiss man am Schluss nicht mehr, ob eine Jukebox trauriger ist als ein Sarg."
Mit Kerouac und anderen Autoren der Beat Generation wie Allen Ginsberg und William S. Burroughs drehte Robert Frank Filme, zog umher, experimentierte mit Drogen, liess sich scheiden.
Jukeboxen, Tankstellen, Barbierstühle, Schnellimbisse, Motorräder, endlose Highways ? diese amerikanischen Objekte, die durchs Roberts Franks Fotografien zu Ikonen geworden sind, halten auch die traurigen und humorvollen Passagen der Beatniks zusammen, die an diesem Abend in einer szenischen Lesung vor dem Hintergrund von Franks Fotografien präsentiert werden.
Konzept: Rainer Hofmann, Stadttheater Bern
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Fotostiftung Schweiz und dem Fotomuseum Winterthur, die bis zum 20. November 2005 eine Robert Frank Retrospektive unter dem Titel "Robert Frank - Storylines" zeigen.

Zentrum für Fotografie, Grüzenstrasse 44/45, 8400 Winterthur, veranstaltet vom Literaturhaus der Museumsgesellschaft, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Eintritt 15.-/10.-, Reservationen unter Tel 01 254 50 00, unter Tel 052 234 10 30 oder info@fotostiftung.ch oder

www.mug.ch/literaturhaus

 

Mittwoch, 28. September 2005, 20 Uhr, Literaturhaus der Museumsgesellschaft Zürich
Zsuzsanna Gahse Buchvernissage
 
Wie Europa zerfallen die Alpen in einzelne Täler, Seen und Städte, in unterschiedliche Volksgruppen und Sprachen, in Stimmen und Stimmungen. Ironisch und intelligent forscht Zsuzsanna Gahse dieser Vielfalt nach und findet für sie in ihrer neuen Buchveröffentlichung "Instabile Texte" (Edition Korrespondenzen, 2005) eine radikale, adäquate Form.

Ob die Texte von der (heimlichen) Hauptperson Pierre oder der (vielleicht unheimlichen) Hochtal-Berta erzählen - immer haben sie die Eigenart, dass sie innerhalb der einzelnen Erzählungen das Tempo wechseln, beschleunigen oder verlangsamen können. Und dass, was zunächst leicht und witzig wirkt, beim Wiederlesen seine Tücken zeigt: Geschichten über das Licht am Zugersee, die Greisin Europa, das gurrende Französisch in Lausanne oder über jene Personen, deren Köpfe aus Glühbirnen bestehen.

Zsuzsanna Gahse, geb. 1946 in Budapest, lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Müllheim, Kanton Thurgau.

Das Gespräch mit der Autorin führt Heini Vogler (Literaturredaktor, Radio DRS2).

Literaturhaus der Museumsgesellschaft, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Eintritt 15.-/10.-, Reservationen unter Tel 01 254 50 00 oder

www.mug.ch/literaturhaus

 

Donnerstag, 29. September 2005, Menzingen
Yusuf Yesilöz: Der Imam und die Eselin

Yusuf Yesilöz liest aus seinem Buch "Der Imam und die Eselin", in dem es um Dorfzwiste, rauschenden Feste und Geschäftsangelegenheiten unter Männern geht.

Menzingen, Kanton Zug, veranstaltet vom Rotpunktverlag

www.rotpunktverlag.ch

 

Donnerstag, 29. September 2005, 20 Uhr, Literaturhaus der Museumsgesellschaft Zürich
Melanie Arns, Gerhard Kofler, Klaus Merz und Christine Pitzke
 
"Der Schmerz macht Hühner und Dichter gackern", schreibt Nietzsche an einer Stelle seines Zarathustra. Wie die Sprache des Schmerzes bei gackernden Hühnern zu deuten ist, darüber können uns vielleicht Liebhaber von Frühstückseiern aufklären. Dichter jedenfalls, die über den Schmerz zu sprechen versuchen, gelangen immer an eine Grenze der Mitteilbarkeit; über diese Grenze dennoch ein, zwei Schritte hinauszugelangen, ist das Ziel der poetischen Arbeit.

Zwei österreichische Verlage, Jung & Jung (Salzburg) und Haymon (Innsbruck), stellen an diesem Abend je zwei Autorinnen und Autoren vor, die den Versuch unternommen haben, die Sprache des Schmerzes, seine Verströmungskapazität und seinen Ansteckungsgrad zu enträtseln.
 
Melanie Arns lebt in Leipzig. Aus ihrem Erstlingsroman "Heul doch!" hat sie 2002 in Klagenfurt gelesen.
Gerhard Kofler gehört zu jenen Autoren, die vollkommen in zwei Sprachen zu Hause sind. Er liest aus seinem neuen zweiprachigen Gedichtzyklus "Selbstgespräche im Herbst/ Soliloquio d'autunno".
Klaus Merz liest aus seinen frühren Erzählungen, die jetzt unter dem Titel "Priskas Miniaturen" neu aufgelegt werden.
Christine Pitzke liest aus ihrer ersten Buchpublikation "Versuche, den Morgen zu beschreiben", für den sie den Rauriser Literaturpreis erhielt.

Literaturhaus der Museumsgesellschaft, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Eintritt 15.-/10.-, Reservationen unter Tel 01 254 50 00 oder

www.mug.ch/literaturhaus

 

(Comics) Donnerstag, 29. September, 20.15 Uhr, Samstag, 1. Oktober, 20.15 Uhr, Sonntag, 2. Oktober, 18.00 Uhr , Zürich
Nicolas Mahler: Kratochvil - eine panische Reise

Kratochvil arbeitet normalerweise im Büro einer Fabrik. Eines Tages findet er sich - ohne zu wissen, wie ihm geschieht - in einem kargen Wald wieder, hilflos den Tücken der Natur ausgeliefert, allein. Wie soll er hier Arbeit finden? Der Gedanke will ihm nicht mehr aus dem Kopf. Seiner gewohnten Umgebung entrissen, ohne Beschäftigung, irrt er umher. Was ist mit ihm geschehen? Ist er schon tot? Ist er im Himmel? In der Hölle? Seine unfreiwillige Reise wird zum Albtraum. Doch am Ende findet er wieder zurück in seine Fabrik, und alles scheint, wie es war.

Passend zur Veröffentlichung des neuen Bandes von Nicolas Mahler, "Das Unbehagen", gastiert das Figurentheater Vagabu in Zürich und wird seine Adaption des Mahler-Comics "KRATOCHVIL - eine panische Reise" auf die Bühne bringen. Am 29. September, 1. und 2. Oktober werden die Abenteuer des namensgebenden Angestellten vom Puppenspieler Christian Schuppli, dem Mimen Philippe Minella und dem Musiker Pierre Cleitman zum Leben erweckt.

Theater Stadelhofen, Stadelhoferstrasse 12, 8001 Zürich
Eintritt: Fr. 35.- / 30.-, Reservierungen unter Tel 01 252 94 24 oder unter

www.theater-stadelhofen.ch

 

Freitag, 30. September 2005, 20 Uhr, Stauffacher Bern
Alex Capus: Reisen im Licht der Sterne

Auf den Spuren von Robert Louis Stevenson und seiner geheimen Schatzinsel. Ein biografischer Roman mit überraschenden Einsichten.

Gibt es die weltberühmte Schatzinsel wirklich? Vorsichtig nennt der Oltner Schriftsteller seinen neuen Roman "Eine Vermutung". Aber mit der Begeisterung eines Schatzsuchers und der Kombinationsgabe eines Forschers erkundet er Stevensons Leben, folgt ihm in den feuchten Dschungel von Samoa, berichtet Spannendes aus der Geschichte der Seefahrt und Schatzsucher und wühlt gründlich "in fremder Leute Angelegenheiten, die seit hundert Jahren tot sind und sich nicht mehr wehren können". Er zeigt den Literaten als Abkömmling eines schottischen Clans und als schwerkranken Südsee-Forscher, der ein ihm unverträgliches Klima und familiäre Konflikte erduldet um seine geheimnisvollen Reisen im Licht der Sterne zu unternehmen. Hatte er die wahre Insel der Piratenschätze gefunden? Alex Capus weiss mehr.

Stauffacher Bern, Abendeingang Ryffligässchen 8, Bern, Türöffnung 19.30
Eintritt Fr. 12.-, Vorverkauf Kasse 2. OG, Tel 031 313 63 63 oder

www.stauffacher.ch

 

Freitag, 30. September 2005, 21 Uhr bis Mitternacht, Buchhandlung Schreiber Olten
Harry Potter Band VI

Pünktlich zur Veröffentlichung der deutschen Ausgabe von Harry Potter veranstaltet die Buchhandlung Schreiber in Olten eine Party mit vielen Überraschungen für Gross und Klein.

Buchhandlung Schreiber, Kirchgasse 7, 4600 Olten
Tel 062 205 00 00, info@schreibers.ch

www.schreibers.ch


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