AKTUELL   ARCHIV & SUCHE   NEWSLETTER   INFOS   KONTAKT

Nr. 133 / Juli 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FESTIVAL-SPEZIAL    LABELPORTRÄT    INTERVIEWS    NEUHEITEN    MEILENSTEINE    KOLUMNEN    KONZERTE

 

« ZURÜCK

 

WEITER »

Überblick

(UMSTRITTENES) ALBUM DES MONATS:
Oasis

WEITERE NEUHEITEN:
Roisin Murphy
Common/K-OS
Fuckadies
Hellacopters
Van Morrison
Famara
Candlemass
At The Drive-In
Smog
Sundiver
James Blunt
Opak
Four Tet
Meshuggah
Röyksopp
Serpentine
Johnson / Love / Frankenreiter
Caribou
 

Meshuggah: "Catch Thirtythree" | Nuclear Blast/Warner
Da sind sie wieder, die "Irren"

Diese Schweden haben es dem Hörer nie einfach gemacht. Auch mit dieser Platte muss sich der Hörer intensiv auseinandersetzen. Da werden Riffs dargeboten, die doch etwas schräger daherkommen.

Von Matti Johan Martin.

Aber auch wenn viele Musiker unter den Meshuggahfans sich gerne an den musikalischen Fertigkeiten ergötzen, kommen auch andere Metalfans auf ihre Kosten. Denn eins ist garantiert, trotz (oder gerade wegen?) der unzähligen Breaks ist diese CD wieder einmal intensiv. In den 80er Jahren gab es eine Band namens Watchtower, die ähnlich vertrackt vorging. Meshuggahs Sound ist zwar ziemlich eigenständig, aber dennoch lässt sich sagen, Meshuggah treten mehr als würdig in die Fusstapfen von Watchtower.

Für Watchtowers Platten galt: der ,musiktheoretisch interessierte' Hörer kam auf seine Kosten. Dies gilt zwar auch für Meshuggah, aber wo Watchtower zuviel Kopfarbeit in ihre sehr guten Songs steckten, grooven Meshuggah einfach mehr. So lässt sich zu den Songs auf ,Catch Thirtythree' auf vielen Strecken sehr gut Headbangen. Dann sind wieder Gitarrenpassagen zu hören, die im Vorgehen etwas an Neil Young erinnern. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Meshuggah drücken ganz andere Emotionen aus. Ihre Harmonien und Riffs beängstigen, während Young ja mehr eine ,süsse Melancholie', manche sprechen auch von ,Morbidität', ausdrückt.

Es gibt auf dem internationalen Markt nur wenige andere vergleichbare Bands, unter anderem sind dies System Of A Down oder The Mars Volta. Doch auch hier trennen diese Bands Welten. Wobei Fans der jeweiligen Bands sicherlich mal in die Platten der anderen Band trotz der unterschiedlichen Genres reinhören sollten. Sie werden es nicht bereuen. Und wer Strapping Young Lad wegen ihrer Intensität mag, der wird auch an Meshuggah seine helle Freude haben.


« ZURÜCK

NACH OBEN

WEITER »

Erscheint jeden Monat am 3. neu.

© 2000 - 2005 "DAS NETZMAGAZIN." Alle Rechte vorbehalten. Powered by Bürki Hosting, Spiez.