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Nr. 133 / Juli 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Candlemass: "Candlemass" | Nuclear Blast
Die Doomgötter dröhnen wieder!

Nun gut, eigentlich sind Black Sabbath die Götter des Doom. Doch wie einst Jupiter seinen Vater Saturn ablöste, gelten die Schweden Candlemass seit den seligen 80ern als einer der Grundsteine für diese "seeehr langsame" Spielart des Metal.

Von Matti Johan Martin.

Die hervorragende Platte "Nightfall" gilt als einer, wenn nicht sogar als der Meilenstein in ihrer Karriere. Die zwei letzten Platten waren jedoch etwas vergoren. Die Band verschwand dann mehr oder weniger klammheimlich in der Versenkung und die Musiker folgten ihren eigenen Pfaden. Doch nach Jahren der Abstinenz rauften sich die Herren erneut zusammen und nahmen diese CD auf. Und zum Glück darf der Fan beherzt zugreifen. Auch wenn die epischen Ausmasse von "Nightfall" nicht erreicht werden, ist den Schweden ein Glanzstück geglückt. Natürlich herrschen langsame Riffs in den 10 Stücken vor. Doch ab und zu treten die Mannen doch etwas mehr auf die Tube. Aber auch wenn sie mehr rocken, das Tempo ist nie so schnell wie bei langsameren Tracks von den Hellacopters.

Doch trotz der vorherrschenden Langsamkeit wird ab und zu die Doublebass gespielt und melodiöse (Tap-) Soli eingefügt, die doch ahnen lassen, dass die Herren ziemlich auf die Tube drücken könnten, wenn sie nur wollten. Doch blosse Geschwindigkeit ist nicht unbedingt mit Härte gleichzusetzen. Dafür sind die Riffs viel zu gut auf dieser CD. Und ganz nebenbei versprühen sie auch einen Groove. Da sind Fill-Ins, welche leicht hinter der Betonung gespielt, einem geraden Riff eine gewisse Lässigkeit verleihen. Wer von schnellen Sounds manchmal die Nase voll hat, kommt an dieser CD nicht vorbei. Diese CD sollte jeder offene Metalhead in seine Sammlung einreihen.


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