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Nr. 133 / Juli 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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The Hives, Ghinzu, Blues Explosion (15. Juli 2005, Miles Davis Hall) | Montreux Jazz Festival
Garagenrock aus aller Herren Länder

The Hives
Der vorletzte Abend des Montreux Jazz Festivals wird zu den "explosiveren" gehören. Neben den adretten The Hives werden sich junge Belgier und ältere Amerikaner bemühen, vom Publikum nochmals alles abzuverlangen.

Von Urs Arnold.

Seit "Veni Vidi Vicious" ist für The Hives nichts mehr, wie es früher einmal war. Es war die Punkplatte, die nichts neu erfand, aber zur richtigen Zeit am richtigen Ort gespielt wurde. Fast über Nacht wurden die Schweden zum größten Exportschlager seit Roxette und zählen sogar die Staaten rotzfrech zu ihrem Einzugsgebiet. Geholfen hat dabei sicherlich auch ihr smarter Sänger Pelle Almqvist, der sich und die Musik der Band zelebriert, wie kaum ein anderer.

Zu den Aufsteigern im Bereich Alternative Rock darf man ganz sicher den Vierer Ghinzu zählen. Schon auf ihrer Webseite wird mit "pure Belgian Rock ,n' Roll in a Japanese style" geprahlt. Ganz der Wahrheit entspricht das nicht, denn Ghinzu weiss weit mehr als bloss lärmige Gitarren in ihre Musik einfliessen zu lassen. Auf ihrer letzten CD "Blow" hört man dann auch mal Versponnenes und Vertrackes, wie auch schönste Popmelodien.

Würde man Jon Spencer einen Veteran nennen, er würde einem wohl im besten Elvis Tonfall so richtig den Kopf waschen. Braver ist der Herr aber schon geworden, oder jedenfalls zugänglicher: Waren die Platten der Blues Explosion anfangs der 90er noch eher Gitarrencollagen mit durchgedrehtem Gesang, klingen die Songs auf "Damage" geradezu straight-edged. Wer aber glaubt, der Howlin' Wolf habe Spencer verlassen, der darf sich am 15. Juli eines Bessern belehren lassen.

www.montreuxjazz.com


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