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The Hives, Ghinzu, Blues Explosion (15. Juli
2005, Miles Davis Hall) | Montreux Jazz Festival
Garagenrock aus aller Herren Länder
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The Hives |
Der vorletzte Abend des Montreux Jazz
Festivals wird zu den "explosiveren" gehören.
Neben den adretten The Hives werden sich junge Belgier und ältere
Amerikaner bemühen, vom Publikum nochmals alles abzuverlangen.
Von Urs Arnold.
Seit "Veni Vidi Vicious" ist für
The Hives nichts mehr, wie es früher einmal war. Es war
die Punkplatte, die nichts neu erfand, aber zur richtigen Zeit
am richtigen Ort gespielt wurde. Fast über Nacht wurden
die Schweden zum größten Exportschlager seit Roxette
und zählen sogar die Staaten rotzfrech zu ihrem Einzugsgebiet.
Geholfen hat dabei sicherlich auch ihr smarter Sänger Pelle
Almqvist, der sich und die Musik der Band zelebriert, wie kaum
ein anderer.
Zu den Aufsteigern im Bereich Alternative
Rock darf man ganz sicher den Vierer Ghinzu zählen. Schon
auf ihrer Webseite wird mit "pure Belgian Rock ,n' Roll
in a Japanese style" geprahlt. Ganz der Wahrheit entspricht
das nicht, denn Ghinzu weiss weit mehr als bloss lärmige
Gitarren in ihre Musik einfliessen zu lassen. Auf ihrer letzten
CD "Blow" hört man dann auch mal Versponnenes
und Vertrackes, wie auch schönste Popmelodien.
Würde man Jon Spencer einen Veteran nennen,
er würde einem wohl im besten Elvis Tonfall so richtig den
Kopf waschen. Braver ist der Herr aber schon geworden, oder jedenfalls
zugänglicher: Waren die Platten der Blues Explosion anfangs
der 90er noch eher Gitarrencollagen mit durchgedrehtem Gesang,
klingen die Songs auf "Damage" geradezu straight-edged.
Wer aber glaubt, der Howlin' Wolf habe Spencer verlassen, der
darf sich am 15. Juli eines Bessern belehren lassen.
www.montreuxjazz.com
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