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The Perceptionists | Black Dialogue | Musikvertrieb
Polito-Flows aus dem Hause Def Jux
Von Vitus Huber.
Das Trio kennt sich schon seit vielen
Jahren und zog auch schon zusammen auf Tournee, daher lag es
nahe, dass nur noch die gemeinsame Veröffentlichung fehlte.
Jetzt ist dieses Debutalbum Black Dialogue fertig gestellt
und reif für die Zuhörer. Nichts anderes war zu erwarten,
denn die beiden Rapper Mr. Lif (I Phantom und Emergency
Rations) und Akrobatik (Balance) veröffentlichten
beide schon Soloalben, welche Qualität und Raffiniertheit
bieten.
Durch die vielen Tours und Bühnenerfahrungen
zusammen sind die drei Künstler aus Chicago zu einer wahren
Crew geworden, die auf ihrem Erstling glänzend harmoniert.
Schon der Vorbote, die Maxi, kündete mit dem Bush-kritischen
"Memorial Day" und der ruffen B-Seite "What Have
We Got To Lose?!?" ein politisches Album an. Wie der Name
der Combo The Perceptionists schon verrät, "...turn
off your motherf**king TV _..._ there's so much in the world
to see!", liegt ihnen viel an eigenständigem Denken
und Wahrnehmen. So vereint das Trio kritische Inhalte mit Flows
und zerhackten und elektronischen Beats zu einem rauen Werk,
das aber auch zarte Seiten zu bieten hat. Mit "Love Letters",
"Breath In The Sun" (beide von Willie Evans Jr. produziert)
und "5 O'Clock" (Fakts 1) kommen auch die sentimentalen
Stimmungen zum Zug, in denen Akrobatik über die unerfüllte
Liebe spricht.
Wer ein Album hören will und dabei das
Wahrgenommene nicht nur durch seine Gehörgänge strömen
lassen will, sondern auch die Türen zu den Gehirnzellen
öffnet, wird mit Black Dialogue gut bedient sein.
Denn Mr. Lif, der intelligente Kopf, schüttelt auch auf
dieser Scheibe tiefe Texte aus seinen 10cm-Durchmesser-Rastas.
www.definitivejux.net/jukies/the_perceptionists
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