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Nr. 131 / Mai 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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The Perceptionists | Black Dialogue | Musikvertrieb
Polito-Flows aus dem Hause Def Jux

Von Vitus Huber.

Das Trio kennt sich schon seit vielen Jahren und zog auch schon zusammen auf Tournee, daher lag es nahe, dass nur noch die gemeinsame Veröffentlichung fehlte. Jetzt ist dieses Debutalbum Black Dialogue fertig gestellt und reif für die Zuhörer. Nichts anderes war zu erwarten, denn die beiden Rapper Mr. Lif (I Phantom und Emergency Rations) und Akrobatik (Balance) veröffentlichten beide schon Soloalben, welche Qualität und Raffiniertheit bieten.

Durch die vielen Tours und Bühnenerfahrungen zusammen sind die drei Künstler aus Chicago zu einer wahren Crew geworden, die auf ihrem Erstling glänzend harmoniert. Schon der Vorbote, die Maxi, kündete mit dem Bush-kritischen "Memorial Day" und der ruffen B-Seite "What Have We Got To Lose?!?" ein politisches Album an. Wie der Name der Combo The Perceptionists schon verrät, "...turn off your motherf**king TV _..._ there's so much in the world to see!", liegt ihnen viel an eigenständigem Denken und Wahrnehmen. So vereint das Trio kritische Inhalte mit Flows und zerhackten und elektronischen Beats zu einem rauen Werk, das aber auch zarte Seiten zu bieten hat. Mit "Love Letters", "Breath In The Sun" (beide von Willie Evans Jr. produziert) und "5 O'Clock" (Fakts 1) kommen auch die sentimentalen Stimmungen zum Zug, in denen Akrobatik über die unerfüllte Liebe spricht.

Wer ein Album hören will und dabei das Wahrgenommene nicht nur durch seine Gehörgänge strömen lassen will, sondern auch die Türen zu den Gehirnzellen öffnet, wird mit Black Dialogue gut bedient sein. Denn Mr. Lif, der intelligente Kopf, schüttelt auch auf dieser Scheibe tiefe Texte aus seinen 10cm-Durchmesser-Rastas.

www.definitivejux.net/jukies/the_perceptionists


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