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Nr. 131 / Mai 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Woodbine | Best Before End | Musikvertrieb
Mindestens haltbar bis in die Ewigkeit

Von Daniela Valentino.

Woodbine ist britische Zuckerwatte. Mit "Best Before End" haben sie ein weiteres einfühlsames Stück Musik komponiert, das sich behutsam in den Gehörgängen einnistet. Sozusagen ein kleiner Geniestreich des jungen Trios, der sich auf die feine britische Art als dein neuer bester Freund anbietet. Woodbine haben 1999 ihr wunderbares, selbstbetiteltes Debüt veröffentlicht, das auf der britischen Insel ganz schön für Wirbel gesorgt hat und von der Presse nur so umjubelt wurde. Feinster britischer Indie-Pop. Wer kann dazu schon nein sagen?

Jetzt meldet sich das Trio aus Lancashire nach sechs langen Jahren zurück; Jahre, in denen die grosse Nachfrage nach Clubkonzerten erst mal gestillt werden musste. Ihre aktuelle Schöpfung "Best Before End" zeigt sich ebenso feinsinnig und abgestimmt wie sein Vorgänger: zerbrechlich, zierlich und verträumt. Woodbine's Musik präsentiert sich hüllenlos, klar und ungetrübt. Kein Ton scheint aus der Reihe zu tanzen, das Zusammenspiel von Susan Dillans und Graeme Swindons Stimme präsentiert sich stets bedacht und unbeengt. Woodbines Musikalität zeigt sich mit akustischen Gitarren, Tamburinen und Keyboards sehr zurückhaltend und untermalt zusätzlich die Leichtigkeit des Gesangs. Ein Album, das einen wirklich zum Davonfliegen motiviert, in den wolkenlosen Himmel, wo das Ende niemals näher rückt.

Nebenbei erwähnt: "Morning Starts Cold" ist das wohl süsseste britische Zückerchen, das ich mir je auf der Zunge zergehen liess. Kein Wunder also, dass "Best Before End" mit seinem dermassen grossen Zuckeranteil mindestens haltbar bis in die Ewigkeit ist.

www.dominorecordco.com


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