Alles über Plebs | Rechtliches | Kontakt 

Logo
Plebs Netzmagazin. Härter denken.
Anzeige
  Front  
  Denken  
  Hören  
  Lesen >
  Sehen  
  Spielen  
  Leben  
  Wissen  
  Archiv  
Bücher, AutorInnen & Comics 11. Dezember 2004
Übersicht
Interview
Ausgelesen
Vorabdruck
Belletristik
Sachbuch
Hörbuch >
Fantasy

Comic

Überblick

Hörbuch
des Monats:
Dracula

Weitere
Neuheiten:
Olaf der Elch
Gebrauchsanweisung
  Schweiz >
Sherlock Holmes

Leila und Madschnun
D'Kaminski-Kinds
Don Juan

Verlosung:
Wiehnachte

Thomas Küng: "Gebrauchsanweisung für die Schweiz" | Hörbuch | Roofmusic
Mit Ironie und Liebe zur Schweiz

Jetzt kaufen!
Kann man eine Gebrauchsanweisung für ein Land schreiben? Man kann, wie uns Thomas Küng beweist. Von schweizerischen Sportarten wie Hornussen über die "Sprache der Eingeborenen" bis zur Politik wird alles behandelt das einem Fremden die Orientierung in der Schweiz eventuell erleichtern könnte.

Von Claudia Wehrli.

Die Gebrauchsanweisung für die Schweiz verrät Ihnen alles was sie schon immer über die Schweiz und ihre Bewohner wissen wollten. Zum Beispiel was Sie zum Dessert mitbringen sollten, falls Sie je bei einem Schweizer eingeladen sein sollten. Oder wie Sie sich im Strassenverkehr zu verhalten haben um nicht als "Auswärtiger" aufzufallen.

Kantönligeist und andere Klischees
Schweizer sind pünktlich, das ist einfach so. Na gut, es könnte eventuell vorkommen, dass jemand eine Minute zu früh bis zwei Minuten zu spät zu einem Treffen erscheint, aber dann ist die Toleranzgrenze auch schon erreicht. Und falls doch einmal ein Schweizer zu spät kommen sollte, ist er wahrscheinlich ein "Welscher" oder ein Tessiner und somit eigentlich sowieso ein Franzose, bzw. Italiener. Jedenfalls der Meinung der Deutschschweizer nach. Doch auch die Deutschschweizer untereinander sind sich nicht so einig wie man das vermuten könnte, die Ostschweizer werden wegen ihres Dialektes verspottet, die Zürcher gelten als arrogant und die Berner werden wegen ihrer angeblichen Langsamkeit nicht für voll genommen. Und die Liste ist noch nicht zu Ende. Thomas Küng jongliert mit Klischees über die Schweiz und ihre Bewohner, die er so erläutert, dass Herr und Frau Schweizer zugeben müssen, dass es in Tat und Wahrheit kein Klischee, sondern die reine Wahrheit ist.

Humoristisches Portrait
Das von Jörg Kachelmann gelesene Werk ist durchwegs amüsant und informativ. Es klärt einen über die Eigenheiten von Schweizern auf, zum Beispiel über das Mysterium der abweisende Freundlichkeit. Die treffen sie immer dann an, wenn sie sich zum Beispiel zu jemandem ins Zugabteil setzen, Sie von demjenigen mit einem "Grüezi" begrüsst werden und dann den Rest der Reise kein Wort mehr von ihm hören, ausser beim Aussteigen ein "en schöne Tag no" oder ein "Adieu".

Eine sehr gelungene, witzige Gebrauchsanleitung, die auch wirklich als solche zu gebrauchen ist, für die Schweiz. Mit Ironie und Liebe zum Land wurde ein wirklich hörenswertes Portrait unseres kleinen Alpenstaates geschrieben und vertont.

2 CD's, 2 Std. 37 Min., EUR 17.50

Sprecher: Jörg Kachelmann

Anzeige

Nächste Lesen-Ausgabe: 11. Januar 2005 <<< | Seitenanfang | >>>

Newsletter
Jeden Mittwoch das Neuste von Plebs.

Verlosungen
Alle Verlosungen auf einen Blick.

Powered by Bürki Hosting, Spiez