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Bücher, Autoren & Comics 11. Oktober 2004
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The Punisher

Hit Comics Nr. 35: Savage Dragon & Powers | Heft
Wieder Comics verbreiten

Da ist es wieder. Hit Comics hat sich wieder in ein Heft verwandelt, welches Comics verbreitet und nicht wie die vorherigen Nummern über Comics berichtet (wie zur Zeit des Heftchenbooms der späten Neunziger). Dennoch ist es seiner Thematik treu geblieben, es behandelt US-amerikanische Superhelden.

Von Matti Johan Martin.

Savage Dragon (von Erik Larsen): Das 98 Seiten starke Heft enthält zwei verschiedene Serien. Den Anfang macht Savage Dragon. Ein grüner Riese mit einer Schwimmflosse auf dem Kopf. Der sich vornehmlich durch Gewaltanwendung sprichwörtlich durchs Leben schlägt. Nachdem er seinen Erzrivalen kalt gestellt hat, muss Savage Dragon leider feststellen, dass er leider sein Universum auf den Kopfgestellt hat. Er landet zwar wieder auf der Erde, doch ist es nicht mehr seine gewohnte Welt. Er erwacht in einer Trümmerlandschaft und vieles ist anders. Er muss ständig gegen Angriffe wehren auf seiner Suche nach Bekannten. Natürlich dämmert ihm, dass diese Missverhältnisse auf seinem Mist gewachsen sind. Nach den üblichen Selbstvorwürfen, welche Superhelden nun mal zu haben scheinen, macht er sich auf, alles irgendwie ins rechte Lot zu rücken.
Die Zeichnungen entsprechen dem Genre und leider der Plot auch. Braucht man nicht viel Hirn zu verschwenden.

Powers (von Brian Michael Brendis): Nach dem üblichen Savage Dragon wird eine weitere Serie vorgestellt. Powers von Brian Michael Bendis und Michael Avon Oeming regt zum Kauf dieses Hefts an. Obwohl darin auch Superhelden vorkommen, entsprechen die Zeichnungen und der Plot nicht den gängigen Superheldenklischees.
Walker ist ein scheinbar normaler Cop, der jedoch gute Kontakte zur Superhelden hat. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass er selber über wundersame Kräfte verfügt. Ihm wird eine neue Partnerin zur Seite gestellt und gemeinsam werden sie mit dem Mordfall an einer weltbekannten Superheldin betreut.
Eigentlich stellt der Plot nichts weltbewegendes dar. Nur sind die Figuren und nicht so platt gezeichnet. Auch die Zeichnungen, welche manchmal an den grossen Robert Miller erinnern, macht die Geschichte lesenswert.

Verlag Jurgeit, Krismann & Nobst GbR, Seiten 98, CHF 18.90

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