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Hit Comics Nr. 35: Savage Dragon
& Powers | Heft
Wieder Comics verbreiten
Da ist es wieder. Hit
Comics hat sich wieder in ein Heft verwandelt, welches Comics
verbreitet und nicht wie die vorherigen Nummern über Comics
berichtet (wie zur Zeit des Heftchenbooms der späten Neunziger).
Dennoch ist es seiner Thematik treu geblieben, es behandelt US-amerikanische
Superhelden.
Von Matti Johan Martin.
Savage Dragon (von Erik Larsen): Das 98 Seiten starke Heft enthält
zwei verschiedene Serien. Den Anfang macht Savage Dragon. Ein
grüner Riese mit einer Schwimmflosse auf dem Kopf. Der sich
vornehmlich durch Gewaltanwendung sprichwörtlich durchs
Leben schlägt. Nachdem er seinen Erzrivalen kalt gestellt
hat, muss Savage Dragon leider feststellen, dass er leider sein
Universum auf den Kopfgestellt hat. Er landet zwar wieder auf
der Erde, doch ist es nicht mehr seine gewohnte Welt. Er erwacht
in einer Trümmerlandschaft und vieles ist anders. Er muss
ständig gegen Angriffe wehren auf seiner Suche nach Bekannten.
Natürlich dämmert ihm, dass diese Missverhältnisse
auf seinem Mist gewachsen sind. Nach den üblichen Selbstvorwürfen,
welche Superhelden nun mal zu haben scheinen, macht er sich auf,
alles irgendwie ins rechte Lot zu rücken.
Die Zeichnungen entsprechen dem Genre und leider der Plot auch.
Braucht man nicht viel Hirn zu verschwenden.
Powers (von Brian Michael
Brendis): Nach dem üblichen
Savage Dragon wird eine weitere Serie vorgestellt. Powers von
Brian Michael Bendis und Michael Avon Oeming regt zum Kauf dieses
Hefts an. Obwohl darin auch Superhelden vorkommen, entsprechen
die Zeichnungen und der Plot nicht den gängigen Superheldenklischees.
Walker ist ein scheinbar normaler Cop, der jedoch gute Kontakte
zur Superhelden hat. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass er
selber über wundersame Kräfte verfügt. Ihm wird
eine neue Partnerin zur Seite gestellt und gemeinsam werden sie
mit dem Mordfall an einer weltbekannten Superheldin betreut.
Eigentlich stellt der Plot nichts weltbewegendes dar. Nur sind
die Figuren und nicht so platt gezeichnet. Auch die Zeichnungen,
welche manchmal an den grossen Robert Miller erinnern, macht
die Geschichte lesenswert.
Verlag Jurgeit, Krismann &
Nobst GbR, Seiten 98, CHF 18.90
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